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Tintenfüllstand von Tintenstrahldruckern austricksen

23.10.2006 | Von Jörg Schieb

Tipps

Tinte ist teuer. Mit alternativer Tinte von Drittherstellern lassen sich die Druckkosten enorm senken. Allerdings kann es dabei zu einer bösen Überraschung kommen: Der Drucker meldet nach dem Einsetzen der Alternativ-Patrone nach wie vor einen leeren Tintentank. Ursache: Epson und HP haben den Einsatz von Nachfülltinte sowie von Patronen von Fremdanbietern technisch erschwert.

Seit 2001 nutzen einige HP-Patronen und alle Epson-Tintenstrahler eine Technik namens “Intellidge”. Ein Mikrochip auf den Patronen übermittelt dem Drucker dabei permanent den Füllstand des Tanks. Sobald der Chip eine leere Patrone meldet, verweigert der Tintenstrahler jeden weiteren Druckauftrag – auch wenn die Patrone wiederbefüllt und randvoll ist.

Der Chip lässt sich aber austricksen, beispielsweise mit der englischsprachigen Freeware “SSC Service Utility”. Das kostenlose Programm unterstützt fast alle alten und zahlreiche neuen Epson-Modelle mit Intellidge-Technik und programmiert den Chip per Mausklick neu. Auf der Webseite des Herstellers gibt es eine Übersicht aller Drucker, die sich damit überlisten lassen.

Sollte der Drucker dort nicht gelistet sein, hilft oft ein sogenannter “Resetter”. Der Trick: Der Resetter drückt ganz bestimmte Kontakte auf der Kontaktfläche der Tintenpatrone, programmiert sie kurzerhand um und deaktiviert so die Sperre. Resetter gibt es für fast alle neuen und viele ältere Epson-Modelle, zum Beispiel bei Druckertinte.de für rund 10 Euro.

Tintenchips austricksen

http://www.ssclg.com/epsone.shtml

Resetter für Epson-Drucker

http://www.druckertinte.de

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