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Rasante Zunahme von Spam-Mails mit Kurz-URLs

09.07.2009 | Von Jörg Schieb

Tipps

Spam-Mails sind ein Thema von gestern? Von wegen: Wie der Sicherheitsexperte MessageLabs jetzt warnt, nehmen Spam-Nachrichten mit verkürzten Webadressen derzeit rapide zu. Sie machen, so MessageLabs, mittlerweile mehr als zwei Prozent des gesamten Spam-Aufkommens aus. Viele der beliebten sozialen Netzwerke wie Facebook, StudiVZ und Co. beschränken die Zeichenanzahl für Statusmeldungen und Nachrichten. Die Nutzung von Gratis-Kurz-URL-Diensten, die lange Webadressen in kürzere umwandeln, hat deshalb rasant an Bedeutung gewonnen. Spammer nutzen dies für ihre Zwecke.

MS015_PercOfSpamWithShortURLs“Es gibt tatsächlich mittlerweile Dutzende Webseiten, die das Kürzen langer URLs ermöglichen. Spammer haben erkannt, dass sie bei diesen Services nicht erst einen CAPTCHA lösen oder erst einen Account anlegen müssen”, erklärt Paul Wood, MessageLabs Intelligence Senior Analyst von Symantec. ‘Die kurzen URLs helfen Cyberkriminellen, die wahre Zieladresse zu verbergen, auf die ahnungslose Internetnutzer beim Draufklicken geleitet werden. Das Risiko, seinen Rechner dadurch mit Drive-by Malware zu infizieren oder auf Spam-Seiten zu landen, ist enorm. Das Botnetz ‚Donbot’ nutzt diese Methode und verbreitet so etwa fünf Milliarden Spam-E-Mails pro Tag. Anwender sollten bei Links jeglicher Größe daher extrem vorsichtig sein.’




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6 Kommentare to “Rasante Zunahme von Spam-Mails mit Kurz-URLs”

  1. admin meint:

    Hast Du vielleicht Cookies geblockt? Dann kann natürlich nicht festgestellt werden, ob das der erste Besuch ist…

  2. BloggHaSe meint:

    [z]admin meint: 17.07.2009 um 08:26
    Was heißt hier “nerviges Popup-Fenster”? Das poppt ganz genau einmal im Leben auf, beim ersten Besuch nämlich. Dann nie wieder.[/z]
    stimmt nicht, eben als ich den Antwortkommentar lesen wollte hat es wieder gepoppt. Das Problem ist der Trackbacks zeigt auf meinen Kommentar, dann lese ich gerade einen Satz, dann erscheint alles schwarz, halbtransparent und ich mus hochscrollen um das Popup zu schließen, und dann wieder runter, um weiter zulesen. Und zwar jedesmal.
    Aber darum ging es hier ja nicht, ich hab mich nur gewundert das so wenige Kommentare zu dem Thema KurzURL hier stehen, obwohl das Thema in anderen Foren häufig, kontrovers und von vielen diskutiert wird.

    Soll heißen ich habe nur formell, schriftlich nachgedacht warum hier so wenige kommentieren. Könnte auch andere Gründe haben, falls wirklich soviele zugestimmt haben sollten und die PopUps gut finden. ;o)

    *fg*

  3. admin meint:

    Was heißt hier “nerviges Popup-Fenster”? Das poppt ganz genau einmal im Leben auf, beim ersten Besuch nämlich. Dann nie wieder. Ich habe für diese Lösung sehr viel Zuspruch erhalten und finde selbst, das ist eine unaufdringliche Art, auf einen zusätzlichen, ja kostenlosen Service hinzuweisen, nämlich den kostenlosen Newsletter. Dass man es nicht allen Recht machen kann, daran habe ich mich längst gewöhnt. 🙂 Mir geht es hier auch nicht im Besserwisserei, denn würde die Mehrheit das Popup (ist übrigens kein Popup, sondern ein Layer, aber egal) ablehnen, würde ich es selbstverständlich abschalten.

  4. BloggHaSe * powerHaSe meint:

    Nur zwei (2!) Kommentare zu dem Artikel, der doch sonst Häufig im Web diskutiert wird und die Gemüter immer wieder erhitzt?

    Liegt es vlt. an dem nervigen PopUp-Fenster mit NL-Reklame? Man kommt ja nicht mal in Ruhe zum lesen der ersten 3 Sätze.

    @powerHaSe

  5. powerHaSe meint:

    Spätestens seit Twitter ist das URL-kürzen unerlässlich geworden. Hat man da nur 140 Zeichen zur Verfügung und die will man nicht durch ellenlange Linkadressen vergeuden.

    Weltweit sind die Domainenamen mit nur drei Buchstaben vergeben und je länger eine Webadresse ist um so weniger bleibt bei 140 Zeichen Platz für die Botschaft.

    Klar das Gefahr besteht durch eine gekürzte URL auf einer Fragwürdigen Seite zu landen, die Malware o. andere Schadprogramme enthält.

    Dem kann man aber vorbeugen, zumindest geht das mit Addons bei Mozilla FireFox-Browser (MFF-Browser).
    Nämlich Long URL Please http://www.longurlplease.com/

    Kurze URLs sagen wenig darüber, wo sie hinführen. Verschwende keine Zeit es herauszufinden; benutze das Addon: http://www.longurlplease.com/
    und Unsicherheiten Adé.

    Long URL Please entschlüsselt bisher 72 gängige Seiten die ‘URL-kürzen’ anbieten. Auf der Webseite von longurlplease.com/ ist es Anschaulich dargestellt, so das es auch NICHT-englisch-Kundige verstehen. Außerdem gibt es ja auch translate.google.de/

    Dank Long URL Please kann man sicher und produktiv surfen und erkennen was hinter dem gekürzten Link steht und wo der Links eigentlich hinführt.

    Auf meinem o.g. Blog hab ich einige Artikel zu URL-kürzen den ich hier gekürzt eingebe http://bit.ly/14y8LI keine Sorge der führt zu meinem Blog Computer Tip’s aber Dank http://www.longurlplease.com/ sehe ich den gekürzten Link nach dem Absenden in meinem Browserfenster wieder Original in voller Länge, nämlich so:

    http://mypc-tip.blogspot.com/2009/05/kurz-kurzer-bitly.html

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