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Umsatz mit eBooks bislang unbedeutend

25.06.2010 | Von Jörg Schieb

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Ob Amazon Kindle, Sony Reader oder Apple iPad: Irgendwie reden zwar derzeit alle von den schicken, modernen eBook-Readern und damit über eBooks – aber kaum einer scheint sie zu kaufen. Laut Börsenverein des Deutschen Buchhandels sind die Umsätze mit elektronischen Büchern bislang nicht der Rede werden. Nicht mal ein Prozent des gesamten Buchumsatzes wird in Deutschland mit eBooks erzielt. In den USA sind es bereits rund fünf Prozent.

Der deutsche Markt hinkt erkennbar hinterher. Experten führen das auf die gepfefferten Preise der Lesegeräte zurück: Wer erst einige Hundert Euro hinblättern muss, nur um überhaupt eBooks lesen zu können, hält sich erst mal zurück. Doch die Preise für die Lesegeräte sinken, gerade erst hat Amazon angekündigt, sein Lesegerät Kindle 25 Prozent günstiger anbieten zu wollen. Auch andere Hersteller haben ihre Preise gesenkt. Das scheint auch dringend nötig.


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2 Kommentare to “Umsatz mit eBooks bislang unbedeutend”

  1. Dr. Monse meint:

    vielleicht liegt`s ja auch ein wenig daran, dass der Deutsche eBooks nicht so gern in englisch liest, das Angebot deutscher Bücher ist eher dürftig oder/und im Web gut versteckt

  2. Hrdlicka meint:

    Tja, vielleicht liegt das auch ein Stück am Preis der Ebooks selber:
    Wenn eine einfache Datei, heruntergeladen über´s Netz, genau soviel kostet, wie eine Datei, auf Papier gedruckt, mit Fahrzeugen in Läden gebracht, in denen Miete und Personal bezahlt werden müssen, fällt das dem potentiellen Kunden schon auf …

    Ich selber habe einen Ebook-Reader und derzeit etwa 75 Bücher darauf gespeichert. Das ist sehr praktisch. Aber für keines der Bücher habe ich bezahlt.
    Ich würde bezahlen, aber nicht den gleichen Preis, wie für ein Papierbuch, denn das Papier und seinen Anteil am Vertriebsweg brauche ich nicht!
    Ich sehe für die Verlage und den Buchhandel finanzielle Vorteile bei Ebooks, davon hätte ich gerne einen Teil ab.
    Immerhin gehe ich mit einigen Hundert Euro für den Reader zum Lesen der Dateien in Vorleistung! (Zusätzlich brauche ich Strom zum Lesen.)

    Und so könnte auch die Anschaffung der Geräte für die Endkunden interessanter werden: jedes Ebook müsste spürbar günstiger sein, als die Papierversion. Dann würde sich auch die Anschaffung der Reader nach ein paar Büchern rechnen. Aber ich fürchte, solange Papier genügend Umsatz bringt, wird der Börsenverein des Deutschen Buchhandels das bestehende System kaum ändern.

    Grüße vom
    Hrdlicka

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