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Videoblog: Plant Microsoft ein Abomodell für seine Xbox 360? | Kriegs-Video Apple vs IBM | Google Cube

07.05.2012 | Von Jörg Schieb

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Plant Microsoft ein Abomodell für seine Xbox 360?

Gerüchten zufolge plant Microsoft ein Abomodell für seine Spielekonsole Xbox 360. So ähnlich wie Mobilfunkanbieter gesponsorte Handys anbieten, will Microsoft seine Konsokle günstiger feilbieten: Man bekommt das Spielgerät künftig womöglich schon für 99 Dollar, sogar mit Gestensteuerung Kinect ausgestattet, und zahlt dann zwei Jahre lang 15 Dollar (10 Euro) im Monat ab. Dafür wiederum gibt es dann Zugang zum Onlinedienst Xbox live. Der enthält nicht nur Spiele, sondern mittlerweile auch Spielfilme auf Abruf. Gut möglich, dass einzelne Spielfilme oder auch ansonsten kostenpflichtige Fernsehsendungen dann im Paketpreis enthalten sind.

Das Ziel – ganz klar: Microsoft will im Wohnzimmer Fuß fassen. Apple versucht mit Apple TV dasselbe, Google mit Google TV. Die Spielekonsole Xbox 360 ist da eine gute Alternative. Wer im Wohnzimmer Fuß fasst, hat gute Chancen, eine Menge Aufmerksamkeit zu ergattern – und Geld zu verdienen. Die Strategie ist überzeugend. Man muss sich nur von dem Gedanken lösen, dass Microsoft ausschließlich Spielefans ansprechen will. Das will Microsoft definitiv nicht.

Es gibt wieder Futter für die Online-Community. Es ist ein Video ist aufgetaucht, so eine Art Kriegsfilm-Groteske. Etwas über acht Minuten lang. In der Machart der Kriegsberichterstattung des zweiten Weltkriegs. Der Film zeigt einen tobenden Krieg zwischen Apple und IBM. Das Apple-Heer will die Menschen von der bösen Macht IBM befreien, so in etwa.

Bedingt witzig, aber doch zumindest gut gemacht. Allerdings soll der Film in den 80er Jahren entstanden sein, als Apple tatsächlich IBM als Gegner auserkoren hatte. Nun wird im Netz diskutiert, ob das Video wirklich aus der Zeit sein kann – oder ob es jetzt erst hergestellt und geschickt im Web platziert wurde, um einen viralen Marketingeffekt zu erzielen.

Dafür, dass das Video echt sein könnte, spricht, dass der verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs kurz darin vorkommt und noch recht jung aussieht. Dagegen spricht, dass im Video mal ein Apple-Logo zu sehen ist, das erst viel später entworfen wurde. Letztlich ist es aber egal: Das Video macht die Runde. Unaufhaltsam.

Zum Schluss noch ein nettes Spiel, das ich entdeckt habe: Google Cube. Hier muss der Spieler versuchen, eine virtuelle Kugel durch ein Labyrinth zu bugsieren, von A nach B, und das möglichst schnell. So etwas gibt es als Geschicklichkeitsspiel mit echten Kugeln. Auf dem PC ist eine andere Form von Geschicklichkeit gefragt. Auf einem Tablet sieht das anders aus: Da diese über Bewegungssensoren verfügen, kann man tatsächlirch durch einfühlsames Kippen die virtuelle Kugel steuern. Auf Tischcomputern ist die Maus gefragt – macht auch Spaß, aber nicht ganz so viel wie auf einem Tablet.

Wer genauer hinsieht, erkennt: Das Labyrinth sind Google-Maps-Karten. Der Spieler muss Straßen und Wege benutzen, um die Kugel ins Ziel zu bekommen. Witziger Einfall.


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