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Soziale Netzwerke im Iran

20.09.2013 | Von Jörg Schieb

Tipps

„Gott hat Facebook befreit“, so jubelten User im Iran, nachdem Facebook plötzlich und unerwartet im Land wieder frei genutzt werden konnte, ohne technische Tricks oder irgendwelche Umwege. Jahrelang hatte das Regime den Zugang zu sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter konsequent blockiert.

Doch die Freude währte nicht lange: Die Aufhebung der Netzsperre war nur eine Panne. Bereits nach wenigen Stunden sind Facebook, Twitter und Co. wieder hinter dem unsichtbaren eisernen Vorhang verschwunden.

Irgendwie haben alle Internetbenutzer mit Unwägbarkeiten zu kämpfen. In Regimes wie Nordkorea, Iran oder China ist das Internet stark reglementiert, viele Angebote stehen gar nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung. Außerdem gibt es eine übermächtige Kontrolle. Wie im Westen müssen offensichtlich damit leben, dass ebenfalls kontrolliert wird – und, wie es aussieht, auch manipuliert. Amerikanische Geheimdienste kaufen sich nicht nur in Sicherheitsfirmen ein, sondern manipulieren auch gezielt Software, um sich den Zugang zu abgesicherten Systemen zu erleichtern. Weil wir es nicht direkt bemerken, halten das viele für besser. Ist es aber nicht.




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