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Einbruchschutz durch Smart Home

29.10.2017 | Von Jörg Schieb

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Es wird früher dunkel. Ab Sonntag durch die Zeitumstellung sogar noch früher. Wenn es früher dunkel wird, nehmen die Einbrüche wieder zu. Wir haben darüber berichtet. Man kann sein Zuhause auf verschiedene Weise schützen. Unter anderem, indem man seine Wohnung „smart“ macht, mit Sensoren ausstattet oder mit einer Alarmanlage. Alles bedienbar mit dem Smartphone.

Wenn es draußen dunkel wird, dann automatisch drinnen das Licht einschalten: Ein modernes Smart Home kann so etwas. Denn im Smart Home lassen sich vernetzte Elektrogeräte bequem per App steuern. Hier zum Beispiel habe ich eine spezielle Regel festgelegt: Bei Sonnenuntergang das Licht einschalten. Einmal einstellen – der Rest geht automatisch.

Genau das ist der Sinn und Zweck eines Smart Home: Ständig wiederkehrende Aufgaben lassen sich programmieren und auf Knopfdruck abrufen. Zum Beispiel zu einer bestimmten Zeit Rollläden rauf – oder runter. Licht ein- oder ausschalten. Heizung regulieren. So etwas.

Frei programmierbare Geräte

Doch bleiben wir erst mal beim Beispiel Licht. Die Kunst ist ja, das Licht im richtigen Moment einzuschalten. Im Sommer ist es um 19.00 Uhr noch lange hell – im Winter schon lange dunkel. Man will aber natürlich, dass es wirklich automatisch geht – im richtigen Moment.

Da könnte man natürlich einen Helligkeitssensor nehmen und das Licht einschalten, sobald es draußen dunkel wird. Würde funktionieren. Ist aber aufwändig. Viel einfacher ist die Programmierung per App: Die weiß ganz genau, wann an jedem Tag die Sonne auf- und wann sie untergeht. Und um diese Uhrzeit kann man dann das Licht einschalten. Oder eine halbe Stunde danach. Ganz nach Belieben.

So etwas dient nicht nur dem Komfort und erhöht den Wohlfühlfaktor, sondern kann auch die Sicherheit erhöhen. Denn wenn zu Hause was los ist – selbst wenn man aktuell gar nicht zu Hause ist –, dann schreckt das Einbrecher womöglich ab.

Smart Home erweiterbar

Man kann heute jede Wohnung in ein Smart Home verwandeln. Denn moderne Smart Home Geräte arbeiten per Funk. Man muss also keine Kabel verlegen. Besonders praktisch sind solche funkgesteuerten Steuerdosen: Die kann man in jede Steckdose stecken – und dann per App fernsteuern. Auf diese Weise lässt sich jedes Gerät per App ein- und ausschalten.

Natürlich kann man seine Wohnung auch überwachen. Mit speziellen Sensoren, die man an geeigneter Stelle in der Wohnung anbringt. Bewegungssensoren zum Beispiel, die jede Bewegung ans Smartphone melden. Oder Tür- und Fensterkontakte. Wird eine Tür geöffnet oder bleibt ein Fenster über Nacht offen, gibt es einen Warnhinweis – oder sogar einen Alarm.

Bei welchem Anbieter kaufen?

Es gibt verschiedene Hersteller von solche Smart Home Geräten. Einige kann man miteinander kombinieren, andere nicht. Deshalb muss man sich vorher gut überlegen, was man braucht – und bei welchem Hersteller man kaufen möchte. Am besten funktioniert es immer, wenn man möglichst alle Geräte bei einem Hersteller kauft. Preislich geht es so bei 200 EUR los für eine Zentrale, einen Sensor und eine Steckdose.

So eine Investition kann sich lohnen. Denn mit einem Smart Home lässt sich ganz konkret die Sicherheit erhöhen – mit vergleichsweise geringem Aufwand. Das verhindert dann womöglich so etwas: Einen dreisten Einbruch.

Mit der Kamera die Wohnung überwachen

Eine andere Möglichkeit ist, seine Wohnung oder sein Haus zu überwachen. Zum Beispiel mit einer Minikamera wie der Netatmo. Da sieht man dann, wer sich in der Garage bedient – oder auch, wer nach Hause kommt.

Es gibt spezielle Kameras für draußen – und noch mehr für drinnen, etwa um den Eingangsbereich zu überwachen. Die App informiert einen, wenn sich etwas tut – auch wenn man nicht zuhause ist. Es gibt mittlerweile sogar Webcams, die automatisch Gesichter erkennen. Kommen die Kinder nach Hause, wird man benachrichtigt. Betreten Fremde die Wohnung, ebenso.

Aber aufgepasst: Einige Anbieter verlangen Extragebühren, wenn die Videos in der Cloud gespeichert und vorgehalten werden – oder für Zusatzfunktionen wie intelligente Warnsysteme. Vor der Anschaffung einer schlauen Kamera für zuhause sollte man also nachschauen, welche Folgekosten damit möglicherweise verbunden sind.

 




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