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Fernsehen im Netz

10.11.2017 | Von Jörg Schieb

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Antenne. Satellit. Kabel. Das Fernsehprogramm kommt heute auf viele unterschiedliche Wege zu uns nach Hause. Immer öfter aber auch übers Internet. Bei manchen sogar live. Doch immer wichtiger werden die Mediatheken. Doch auch mit Apps kann man fernsehen, unterwegs. Oder mit Zusatzgeräten am Computer.

Sender wie der WDR lassen sich heute locker in die Tasche stecken. Mit der kostenlosen WDR-App kann man jederzeit das aktuelle Fernsehprogramm sehen. Live. Einfach in der App den Stream starten, schon geht’s los. Alles, was man dazu braucht, ist eine gute, stabile Internetverbindung. Im WLAN – oder unterwegs im Mobilfunknetz. So verpasst man garantiert nichts.

Das funktioniert wirklich prima und kostet nichts, außer natürlich Datenvolumen, wenn man im Mobilfunknetz unterwegs ist. Ein 90minütiger Film kann ohne weiteres 1,5 GB Datenvolumen verschlingen.

Gute Internetverbindung vorausgesetzt

Vorausgesetzt, die Internetverbindung ist gut und stabil, ist die Bildqualität hervorragend. Mit der WDR-App kann man übrigens auch die Radioprogramme des WDR unterwegs anhören, daher ist die App ein wunderbarer und praktischer Reisebegleiter.

Klar, andere Sender wie etwas das ZDF oder ARTE haben ganz ähnliche Apps im Angebot. Damit kann man auch unterwegs fernsehen. Kleiner Nachteil ist natürlich, dass man für jeden Sender eine eigene App braucht.

Eine mögliche Lösung sind spezielle Streamingangebote, die eine Vielzahl von Sendern als Livestream anbieten. Damit schaut man live Fernsehen übers Internet – ganz ohne Antenne, Satellit oder Kabel. Mit Anbietern wie Zattoo, TV Spielfilm live oder MagineTV heute kein Problem.

Alle Programme streamen

Das Praktische daran: Man kann wirklich überall schauen. Auf dem Smartphone, dem Tablet, dem Fernseher natürlich – teilweise sogar auf der Playstation. Die üblichen Zusatzgeräte wie Apple TV, FireTV oder Chromecast werden auch unterstützt.

Handhabung und Bedienung der Angebote ist einfach. Egal, auf welchem Gerät man fernsieht. Die Bildqualität ist in der Regel HD, also gut. Außerdem gibt es praktische Programmübersichten. Da kann man nachschauen, was so läuft – und einfach umschalten. Welche Programme gezeigt werden, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich.

Alle Anbieter haben kostenlose und kostenpflichtige Pakete. Die kostenlosen bieten  nur eine deutlich kleinere Auswahl an Programmen an – und nicht immer in optimaler Bildqualität. Außerdem gibt es bei den Gratispaketen oft Werbung beim Umschalten. In den kostenpflichtigen Paketen fällt die weg, die Auswahl der Sender ist größer und die Bildqualität besser.

Extras wie zeitversetzes Fernsehen

Teilweise gibt es noch Extras wie zeitversetztes Fernsehen – man kann also sozusagen zurückspulen – oder Zugriff auf die Mediatheken. Einfach mal ausprobieren.

Ein anderes Thema sind Mediatheken: Hier kann man sich bekanntlich Sendungen anschauen, die man verpasst hat. Das geht direkt im Web-Browser. Allerdings muss man da natürlich die jeweils passende Mediathek aufrufen.

Mediatheken

Ich habe da einen Tipp: mediathekviewweb.de. Hier sind die Inhalte aller öffentlich-rechtlichen Sender gebündelt zu finden. Alles ordentlich sortiert. Durch Eingabe von Begriffen kann man suchen – und findet, was man sehen möchte. Eine prima Suchmaschine für Mediathekeninhalte.

Moderne Smart-TV-Fernseher haben heute häufig einen eingebauten Zugriff auf die Mediatheken. Das ist natürlich sehr praktisch. Wer das nicht hat, kann sich aber auch anders behelfen.

Denn natürlich kann man auch mit den praktischen Apps von ARD, ZDF, ARTE und Co. auf die Inhalte der Mediatheken zugreifen. Nicht nur im Smartphone oder Tablet, sondern auch auf dem Fernseher. Denn die Inhalte lassen sich oft vom Mobilgerät auf den Fernseher streamen – oder direkt auf spezielle Erweiterungen wie Chromecast umleiten.

Chromecast, FireTV und Apple TV

Wer Erweiterungen wie FireTV, Chromecast oder Apple-TV nutzt, hat es besonders leicht. Mit speziellen Apps von ARD, ZDF oder ARTE kann man denkbar bequem auf die Inhalte der Mediatheken zugreifen. Angeklickt verpasst? Macht doch nichts… Über die App hat man die letzten Folgen ruckzuck gefunden – und kann sie anschauen. Wer braucht da noch einen Videorekorder…

 




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