Der im kostenlosen Firefox-Browser integrierte Passwort-Manager merkt sich automatisch eingetippte Benutzernamen und Passwörter, die während einer Surftour auf abgesicherten Webseiten eingetippt werden. Pluspunkt: Steuert man dieselben Webseiten erneut an, reicht es in der Regel aus, den Benutzernamen korrekt zu schreiben – das Passwort wird dann schon von Firefox vorgegeben, muss also nicht erneut eingetippt werden. Was am eigenen Rechner recht komfortabel ist, kann sich aber auch als Sicherheitsproblem entpuppen. Benutzt jemand anders den Rechner, muss er das Passwort nicht eingeben, es reicht, den Benutzernamen zu erraten.

Deshalb bietet Firefox die Möglichkeit an, ein so genanntes „Master-Passwort“ festzulegen. Nur wenn dieses Haupt-Passwort einmal eingeben wird, gibt der integrierte Passwort-Manager gemerkte Passwörter frei. Dazu im Menü „Extras“ die Funktion „Einstellungen“ aufrufen und dort „Datenschutz“ wählen. Dort auf „Passwörter“ klicken, danach auf „Master-Passwort festlegen“. Hier zwei Mal das gewünschte Passwort eintippen. Anschließend ist es erforderlich, zumindest einmal das korrekte Master-Passwort einzugeben. Ein Missbrauch ist so deutlich erschwert.