Aufmerksame Windows-XP-Anwender entdecken in der Systemsteuerung mitunter eine verdächtige Internetverbindung. Im Bereich „Netzwerkverbindungen“ taucht immer wieder der Eintrag „Internetverbindung“ mit der Überschrift „Internetgateway“ auf. Wird die Verbindung deaktiviert, erscheint sie nach kurzer Zeit erneut. Hat sich möglicherweise ein Schadprogramm eingenistet?

Die beruhigende Antwort: Schuld an dem verdächtigen Verhalten ist kein Angreifer, sondern der eigene DSL-Router. Fast alle Geräte nutzen die UPnP-Funktion (Universal Plug and Play), um Statusinformationen über die Internetverbindung an den Rechner schicken zu können. Da sich die Statusinformationen auch direkt im Konfigurationsmenü des Routers auslesen lassen, kann sie getrost deaktiviert werden. Bei der FritzBox von AVM muss hierzu im Menü „Einstellungen | System | Netzwerkeinstellungen“ das Kontrollkästchen „Statusinformationen über UPnP übertragen“ deaktiviert werden. Der ominöse „Internetgateway“ ist damit aus der Systemsteuerung verschwunden.