Wikileaks hat die Art und Weise verändert, wie wir die Welt sehen – vor allem die Welt der Mächtigen. Die so genannte “Whistleblower”-Seite erlaubt, für die Allgemeinheit interessante Informationen und Dokumente öffentlich zu machen – anonym. Das hat Wikileaks bislang sehr gut gemacht…

Doch auch Wikileaks ist nicht unumstritten, vor allem nicht Gründer und Chef Julian Assange. Deshalb war klar, dass sich Portale bilden werden, die einen ganz ähnlichen Zweck verfolgen, aber im Detail anders funktionieren. Jetzt ist mit OpenLeaks ein solches Portal gestartet.

OpenLeaks wurde von WikiLeaks-Aussteiger Daniel Domscheit-Berg mitgegründet. Das Projekt ist rund einen Monat früher online gegangen als ursprünglich geplant. Ein Video erklärt, was die Idee hinter OpenLeaks ist – und wo die Unterschiede zu Wikileaks liegen.

OpenLeaks 101 from openleaks on Vimeo.

Während sich bei WikiLeaks dieselben Leute um das Beschaffen brisanter Informationen und das Besorgen von Medienpartnern kümmern, soll das bei OpenLeaks anders laufen: Bei OpenLeaks soll das Einreichen von Informationen und die Veröffentlichung strikt getrennt sein. Wer ein Leak meldet, kann aus einer Liste möglicher Medienpartner die gewünschten auswählen.

1 Antwort
  1. Diegones
    Diegones sagte:

    Versteh ich nicht. Wenn auf der Website und sonst nirgends was veröffentlicht wird, ist das Problem doch weg. Und so hatte ich das auch verstanden: Dass die Machenschaften veröffentlicht werden. Ausser dem Internet gibt es hierfür KEINE Möglichkeit. Wenn man ein bischen weiter nachdenkt, muss man das erkennen. Hier hilft auch keine Aiuswahl der Medien-Partner. Hier hilft nur totale Öffentlichkeit.

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