In der Adventszeit spenden viele Menschen, mehr und bereitwilliger als sonst. Dasm merkt man schon daran, dass öfter an derTür geklingelt wird – und mehr Sammelbüchsen in den Einkaufspassagen zu sehen sind. Aber wie spendet man richtig, was wird mit den Geld- und Sachspenden angestellt? So etwas erfährt man im Web. Außerdem kann man hier mittlerweile durchaus auch spenden.

Kinder stehen in einer Reihe – und tragen einen leeren Teller vor sich her. Mittagszeit. Hier ist der Webbesucher direkt angesprochen und auch gefordert. Suppe, Spaghetti, Käsebrot, Obst oder auch ein Schnitzel: Per Mausklick lässt sich etwas Leckeres zu Essen auf den Teller ziehen – und so ganz konkret ein Kind mit Essen versorgen.

Die Webseite der Düsseldorfer Kindertafel ist ein sehr schönes Beispiel für ein gut gemachtes Onlineangebot. Optisch ansprechend gemacht, modern gestaltet, inhaltlich gut und sofort zu verstehen. Und was auch wichtig ist: Dadurch vertraut man der dahinter stehenden Organisation gleich.

Klar, irgendwie hat man schon den Eindruck, in den kleinen Animationen steht der Nachwuchs von Mitarbeitern einer Werbeagentur Schlange, keine wirklich bedürftigen Kinder – aber darum geht es nicht. Wichtig ist: Man versteht sofort, warum es die Düsseldorfer Kindertafel gibt und wie sie funktioniert. Das Ziel: Kinder ganz konkret mit Essen zu versorgen.

Wenn man dann spendet, gibt es am Ende noch mal eine Übersicht, über alle Mahlzeiten, die man spenden möchte. Dadurch entsteht ein Gesamtbetrag, der sich noch beliebig auf- oder abrunden lässt. Gutes Konzep.

Nur wenige Webseiten sind so gut und eindringlich gemacht wie die der Düsseldorfer Kindertafel. Wichtige und nützliche Projekte gibt es trotzdem jede Menge – und im Web kann man sich optimal informieren.

Alle bekannten Hilfsorganisationen sind heute im Web vertreten und informieren über ihre Tätigkeiten, darüber, wie und wozu sie die Spendengelder einsetzen. Manche wie die Kindernothilfe, machen das besonders gut. Ein Dokumentarfilm erklärt die typischen Lebensumstände von Flüchtlingskindern – und wie ihnen ganz konkret geholfen werden kann.

Solche Filme helfen zu verstehen, wie sinnvoll und nützlich Spenden sein können. Empfehlenswert ist auch diese Webseite: www.aktion-deutschland-hilft.de. Hier haben sich zehn renommierte deutsche Hilfsorganisationen zusammengeschlossen, um gezielt und schnell bei Katastrophen in aller Welt zu helfen – und davon gibt es ja leider jede Menge.

Eine gute Idee ist ja auch immer, wenn man nicht selbst spendet, sondern andere Spenden lässt, zum Beispiel anstatt Geschenke zu machen. Weihnachten ist da ein guter Zeitpunkt, aber natürlich auch Geburtstage, Hochzeiten, und andere Anlässe.
Einige Webseiten bieten da mittlerweile ganz konkrete Möglichkeiten an, Spenden zu organisieren. Bei aktion-deutschland-hilft.de zum Beispiel ist das die interaktive Hilfe. Jeder kann selbst eine eigene kleine Spendenaktion starten, online.

Auf der Webseite kann man die Aktion starten, und dann online Geld einsammeln, andere Spenden lassen. Auf der Aktionsseite ist zu se-hen, wie viel Geld die einzelnen Aktionen bereits eingebracht haben.

Wer Geld spendet, muss sich natürlich immer gut überlegen: An wen spende ich, wie viel spende ich und auch: Wie spende ich, also einen Geldbetrag, eine Sachspende, nur einmal, regelmäßig oder überweise ich online Geld. Da entstehen also viele Fragen. Antworten ver-spricht der Spenden-Ratgeber.

Unter www.spenden-ratgeber.de gibt es einen unabhängigen und neutralen Ratgeber, der keiner Organisation verpflichtet ist. Hier gibt es nütziche Tipps. Aber welche Organisationen haben ein Spenden-Gütesiegel, gehen mit den Spenden vernünftig um? So etwas erfährt man hier, unter www.dzi.de, beim deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen.

Wer ein Smartphone hat, kann auch die App Spendenportal laden. Kostenlos, versteht sich. Die App bietet einen Überblick über rund 500 Organisationen, die Spenden annehmen. Übersichtlich geordnet nach Themengebiet. Zu jeder Organisation gibt es Infos – und Hinweise auf die jeweilige Webseite. Praktisch. Nur spenden über die App geht leider nicht. Noch nicht.