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Warum auch @UnitymediaHilfe nichts bringt – es sollte @UnitymediaHinhalten heissen

03.12.2018 | Von Jörg Schieb

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DSL-Anschluss? Heißes Thema. Alle, die auf dem Land oder nicht in den Ballungsgebieten wohnen, wissen: Top-Geschwindigkeit gibt es kaum. Aber ein Problem haben alle gemeinsam: Wenn man einen DSL-Anschluss hat, dann ist man auch darauf angewiesen. Erst Recht, wenn man ihn beruflich nutzt – aber natürlich nicht nur dann. Aber was, wenn der Anschluss nicht so wil? Dann kümmert das bei Unitymedia keinen.

Bislang habe ich gute Erfahrungen mit Unitymedia gemacht. Wirkllich. 400 MBit Download sind exzellent, 20 MBit Upstream ganz ordentlich (da wäre mehr drin). Stabile Leitungen. Nicht günstig, aber OK.

Doch seit 10 Tagen habe ich ein Problem: Der Downstream ist OK. Der Upstream aber eine Katastrophe. Teilweise <1 MBit/Sekunde. Aber vor allem: mit Dropouts. Es gehen also Datenpakete verloren. Aber den Unitymedia Speedtest juckt das nicht: Der Upload-Wert 1,0 ist zwar in Rot. In der Zusammenfassung darunter steht aber, „Testergebnisse in Ordnung“. Sehr witzig.

UnitymediaHilfe hat nur eine Aufgabe: Den Kunden beschwichtigen

Deshalb kann ich derzeit keine Videos oder Fernsehbeiträge hochladen. Doch was noch schlimmer ist: Ich kann keine Live-Radio-Schalten machen. Und wenn ich es mache, brechen sie ab – oder sind derart schlecht, weil Datenpakete verloren gehen, dass es eine Katastrophe ist.

Was deutlich macht: Ich bin auf meinen Internet-Anschluss von Unitymedia wirklich angewiesen.

Ich wollte den Mangel melden. Bei der Hotline. An einem Freitag abend. Wartezeit: 30 Minuten! Unglaublich. Ein Meldeformular im Web konnte ich nicht finden. Aber es gibt den Twitter-Handle @UnityMediaHilfe. Sehr modern. Hier eine PM hingeschickt.

Entstörungsmeldung per SMS – nur ein Witz

Nach wenigen Minuten kam eine Antwort – freundlich. Daten abgefragt. Alles gut. Die Störung wurde per SMS bestätigt. Die Dinge nahmen ihren Lauf.

Nach einigen Tagen dann: Entstörungsmeldung per SMS. Aber: Störung weiterhin vorhanden. Das melde ich an UnitymediaHilfe. Da erklärt man mir, ich solle geduldig bleiben, die Störung wäre halt kompliziert.

Warum dann eine SMS? Ich melde, dass meine Geduld erschöpft ist. Darauf hin erfahre ich von @UnityMediaHilfe, dass ich halt noch geduldiger sein muss, denn was wären schon 13 Tage. Es melde sich ein Techniker. Das wurde schon mal versprochen – und ist zum wiederholten Male nicht passiert.

Es ist ein schlechter Witz: Die Mitarbeiter bei @UnitymediaHilfe haben nicht den geringsten Schimmer, was los ist. Im Grunde sind sie bestenfalls eine Störungsannahme. Nicht mehr, nicht weniger. Aber bringen tut es rein gar nichts.

Ich bin sicher: Unitymedia wird seinen Monatsbeitrag wie selbstverständlich in voller Höhe abbuchen. Obwohl die Leistung nicht erbracht wird. Aber hey, was soll’s: Kunden haben doch keine Rechte. Noch nicht mal das Recht auf zeitnahe Entstörung oder transparente Kommunikation.

 

 

 




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