Tastaturen und ihre Layouts sind genormt und damit einfach zuweisbar. Deutsche Tastatur, also ist es die QWERTZ-Belegung. Alle Tasten sind an ihrem Platz, Sie finden Sie, alles ist gut. Dann kommt Ihnen plötzlich ein ausländisches Gerät auf den Tisch. An der Hardware-Tastatur können Sie nichts ändern. Allerdings fehlen die Umlaute. Das sieht dann im Text nicht „schoen“ aus, wenn sich das „ö“ nicht tippen lässt. Abhilfe schaffen hier  so genannte Keymapper. Das sind Programme, die die Tasten umbelegen können.

Die Platzierung von Umlauten, die nicht auf der Hardware-Tastatur vorhanden sind, ist sicherlich eine der häufigsten Anwendungen für einen KeyMapper. Unter älteren Windows-Versionen gab es diverse Tools, davon sind unter Windows 10 leider nur wenige übrig geblieben. Und die meisten davon schreiben sich direkt in die Registry. Damit ist die Wirkung direkt ins System geimpft, sie bedarf eines Neustarts, damit sie funktioniert.

Der Key Manager von ATNSOFT geht hier einen etwas anderen Weg. Über eine im Hintergrund laufende App können beliebige Tastenkombinationen auf eine andere Taste (oder eben ein Zeichen) gelegt werden. Noch mehr: Auch Maustasten können belegt werden!

Im Zusammenhang mit der Tastaturbelegung klicken Sie einfach auf (doppelklicken, um hinzuzufügen) und können damit eine neue Tastenkombination anlegen. Klicken Sie in das obere Feld und drücken Sie dann die Tastenkombination, die den Umlaut erzeugen soll. Zum Beispiel Win + A für ein „ä“. Unter Legen Sie die Ersatzbelegung für die Taste fest geben Sie nun das Sonderzeichen ein. Ein Klick auf OK speichert dann die neue Belegung.

Führen Sie den Vorgang für alle Umlaute durch (sowohl für die Groß- als auch für die Kleinbuchstaben), und schon können Sie auf einer englischen Tastatur mit relativ wenig Zusatzaufwand deutsche Umlaute tippen.