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Apple hat mit der dritten Generation der Apple Watch die Möglichkeit des teilweise selbständigen Betriebs integriert. Dazu ist in der Uhr eine so genannte eSIM, also eine elektronische SIM-Karte integriert. Im Gegensatz zu einer normalen SIM-Karte muss diese aber noch programmiert werden. Der Weg dahin ist nicht ganz so ersichtlich. Wir zeigen Ihnen, wie es geht!

Die eSIM ist keine Karte, wie Sie sie von einem normalen Mobiltelefon kennen. Stattdessen setzt sie sich zusammen aus einem Speicher im Gerät und einem Profil, das in diesen Speicher geladen wird. Das Profil müssen Sie sich bei Ihrem Netzbetreiber bestellen.

Mittlerweile bieten alle größeren Netzbetreiber eSIMs an. Diese zählen als MultiSIM, also als eine von (meist) drei SIM-Karten, die Sie parallel mit der selben Nummer betreiben können.

Dieses Profil kann im einfachsten Fall im Kundenbereich Ihres Netzbetreibers heruntergeladen werden. Auf Wunsch bekommen Sie es auch als Brief nach Hause geschickt. Beide Varianten unterscheiden sich aber in der Anwendung nicht: Das Profil ist ein QR-Code, den Sie über die Kamera Ihres Smartphones scannen. Das Telefon überträgt dann dieses Profil in die Uhr. Diese ist dann unter der selben Telefonnummer für Anrufe erreichbar wie Ihr Smartphone.

Auf dem selben Weg können Sie dann das eSIM-Profil in Ihr iPad oder iPhone XS (Max) übertragen. Vorsicht aber beim Löschen der Smartphones oder der Uhr: Die Profile sind oft nur einmal verwendbar, müssen also neu angefordert werden. Bei der Apple Watch können Sie beim Löschen festlegen, dass die Uhr zurückgesetzt, das Profil aber gespeichert bleibt.