Eine größere Wohnung, ein Haus, dicke Wände, die Gründe für WLAN-Probleme sind vielfältig. WLAN-Repeater können eine Lösung sein, bringen aber über die Mesh-Vernetzung eigene Probleme mit. Sie können sie aber auch als verkabelten Access Point einsetzen!

Im Mesh baut der Repeater eine Verbindung mit dem WLAN des Routers oder eines anderen Repeaters auf, verstärkt es und stellt es dem Anwender zur Verfügung. Auch diese Verbindung ist allerdings auch immer mal wieder von Störungen geplagt und abhängig davon, wo der Repeater steht und wie stark das Signal des Routers ist. Im Standard stellt der Repeater eine Brücke vom WLAN des Routers zum WLAN her, dieser Modus heißt WLAN-Brücke.

Wenn Sie parallel zum WLAN aber auch Netzwerkkabel in einzelnen Räumen liegen haben, dann gibt es eine stabilere Alternative: Stellen Sie den Repeater um auf die Funktionsart LAN-Brücke (die Bezeichnung mag von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein, ist aber vergleichbar).

Um dies umzustellen, gehen Sie auf die Konfigurationsseite des Repeaters, die Sie im Handbuch oder der Online-Hilfe finden. Klicken Sie dann auf Heimnetz-Zugang > Zugangsart ändern und aktivieren Sie LAN-Brücke. Sie bekommen immer nur die jeweils gerade nicht eingestellte Verwendungsart angeboten!

Schließen Sie den Repeater mit einem Netzwerkkabel an den nächsten Hub/Switch an, und schon dient er als separater WLAN Access-Point, ohne eine WLAN-Verbindung zum Router haben zu müssen.