So sorgt Ihr für weniger Abhängigkeit!

So sorgt Ihr für weniger Abhängigkeit!

Wir hören es nicht gerne, aber Smartphones und vor allem Soziale Medien machen abhängig. Das ist wahrlich keine neue Erkenntnis, aber eine, die nicht oft genug wiederholt werden kann. Denn die meisten scheinen zu glauben, das Thema Abhängigkeit beträfe – wenn überhaupt – nur die anderen.

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Die besten Suchmaschinen – laut Stiftung Warentest

Die besten Suchmaschinen – laut Stiftung Warentest

Das kannst Du gerne bingen – sagt keiner. Das kannst Du googeln hingegen versteht jeder. Google ist das Tempo unter den Suchmaschinen. Jeder kennt Google – und die meisten nutzen den bekannten Suchdienst. Dabei gibt es diverse weitere Suchdienste. Microsoft Bing zum Beispiel. Ecosia. Duckduckgo. Startpage. Qwant. Und andere. Aber welche Suchmaschine ist wann die beste? Das wollte die Stiftung Warentest wissen – und hat diverse getestet. Mit einem erstaunlichen Ergebnis.

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Facebook will mit Atlas Werbekönig werden

Facebook will mit Atlas Werbekönig werden

Facebook hat ein eigenes Werbenetzwerk gestartet, das den Namen „Atlas“ trägt. Damit will Facebook zum einen Google Konkurrenz machen und zum anderen viel Geld verdienen. Das könnte klappen, denn Facebook weiß mehr über seine Nutzer als jeder andere Onlinedienst – und das lassen sich Werbekunden eine Menge Geld kosten. Der User hat das Nachsehen, weil er immer transparenter wird – und die Daten genutzt werden.

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Die Social Books kommen (Sobooks)

Die Social Books kommen (Sobooks)

Auf der Frankfurter Buchmesse wurden diese Woche nicht nur jede Menge neuer Bücher vorgestellt und auch einige Autoren geehrt, es wurde durchaus auch über die Zukunft des Buchs diskutiert.

Das eBook ist schon Realität und findet immer mehr Käufer: Rund 6% aller Deutschen kaufen mittlerweile ausschließlich eBooks, rund 13% kaufen eBooks und gedruckte Bücher. In den USA sind eBooks bereits viel populärer. Doch jetzt kommt bereits die nächste Generation von eBook auf den Markt: Das Social Book. Und das stellt wieder alles auf den Kopf. Darüber spreche ich jetzt mit unserem Netzkenner Jörg Schieb.

  • Auf der Messe wurde ganz konkret das Konzept des Social Books vorgestellt. Was dürfen wir uns darunter vorstellen?

Social Books sind eine ganz besondere Form von eBooks. Es gibt sie nicht gedruckt, sondern ausschließlich digital – aber eben nicht als starres digitales Buch für den eBook-Reader, jedenfalls nicht ausschließlich, sondern als digitale Buch, das bequem in jedem internetfähigen Gerät gelesen werden kann und dabei eng mit den sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter verzahnt ist. Die sozialen Netzwerke werden zu einem Lesenetzwerk. Man liest nicht mehr alleine, sondern in der Gruppe, gemeinsam mit anderen, zumindest wenn man möchte.

Um ein Sobook zu lesen, braucht man keinen eBook-Reader, also kein spezielles Lesegerät. Denn jedes Buch steht komplett im Netz, ohne DRM (Digital Rights Management) oder Kopierschutz. Das ist ein Novum: Technisch gesehen ist jede Buchseite eines Social Books eine Webseite.

  • Das stellt ja einiges auf den Kopf, was wir über eBooks wissen. Welche Vorteile bringt das?

Es gibt mehrere Vorteile. Zum einen können Leser mit jedem internettauglichen Gerät das Social Book lesen, egal ob PC, Notebook, Tablet oder Smartphone. Selbst auf einer Spielekonsole kann man Social Books lesen.

Doch das Besondere ist die Handhabung. So ist es zum Beispiel mühelos möglich, Lesezeichen zu setzen oder in jede beliebige Stelle des Werks zu verlinken, direkt in die Stelle des Buchs, die interessant sein soll. Man kann Texte oder Textstellen teilen. Außerdem können User Texte kommentieren, komplette Bücher oder einzelne Seiten oder Textstellen liken, sharen oder verteilen.

  • Aber nervt das nicht, wenn man beim Lesern über Dutzende vom Kommentaren, Lesezeichen oder Hinweisen stolpert? Manchmal will man doch einfach nur lesen…

Das wird natürlich die Praxis zeigen. Aber natürlich kann man die Kommentare jederzeit ein- oder abschalten, je nachdem, ob man ungestört lesen oder ob man sich mit anderen austauschen möchte. Was aber auch möglich sein soll: Dass nur Kommentare von Freunden angezeigt werden, also nicht alle Kommentare. Das ist eine schöne Idee, um die Flut an Kommentaren einzudämmen.

  • Mit Sascha Lobo hat ein prominenter Internet-Promi eine eigene Plattform für Social Books an den Start gebracht: Sobooks genannt. Ein eigener Verlag – oder nur eine Verkaufsstation?

Sobook ist definitiv kein Verlag, es werden keine Autoren akquiriert oder betreut. Sobook ist eine Plattform, um digitale Bücher anders als bisher zu vermarkten, im Web zu vermarkten. Sobooks kooperiert mit klassischen Verlagen, darunter auch größere Verlage wie Random House, Hoffman & Campe oder Rowohlt, die allerdings mitunter schwer zu überzeugen waren. Denn nicht jeder Verlag oder Autor ist glücklich bei dem Gedanken, dass Texte freie im Netz verfügbar sind.

Sobooks ist jetzt in einer geschlossenen Beta gestartet, in einem Testbetrieb – mit erst mal 20 Buchtiteln. Zur Buchmesse in Leipzig im März 2014 will Sobooks dann offiziell starten, mit einer größeren Zahl an Büchern – und für alle offen.

  • Damit Social Books funktionieren, landen die kompletten Texte eines Buchs im Netz. Wie soll denn das funktionieren, wie wird Geld verdient?

Geld verdient wird mit den Werken, die zum Download angeboten werden, in klassischen Formaten wie PDF oder ePub für elektronische Lesegeräte. Das sind dann klassische eBooks, die dann nicht mit den Social Networks verzahnt sind. Die kostenlos im Netz zugänglichen und mit den sozialen Netzwerken verknüpften Inhalte sorgen für Aufmerksamkeit und sollen potenzielle Käufer anlocken.

Auch eine schöne Idee: Bei Sobooks soll man ganz einfach eBooks verschenken können. Das ist bislang eher schwierig. Bei Sobooks soll es ausreichen, die E-Mail-Afresse des zu Beschenkenden einzugeben, schon bekommt der Beschenkte das Social Book zugeschickt, mit virtueller Schleife drum.

  • Da drängt sich die Frage auf: Gehört Social Books die Zukunft?

Abwarten. Erst mal hat Sascha Lobo für frischen Wind im Buchgeschäft gesorgt, und das will schon was heißen. Die Idee ist erfrischend und innovativ. Bei jüngeren Leuten kommt die Idee ganz sicher gut an. Funktionieren kann es nur, wenn sich genügend Verlage finden, die mitmachen – und genügend Menschen auch für die Social Books bezahlen. Aber die Chancen stehen nicht schlecht.

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Wie eine Webseite unser Leben auf den Kopf stellt Phänomen Facebook

Über 500 Millionen Menschen weltweit nutzen bereits Facebook, davon über 12 Millionen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Facebook ist allgegenwärtig. Auf der Strecke bleiben nicht nur Alternativen wie Myspace und StudiVZ, sondern häufig auch die Privatsphäre der Mitglieder. Wie sehr hat das Social Network bereits unsere Gesellschaft vereinnahmt? Was passiert eigentlich mit den persönlichen Daten der Mitglieder? Solche Fragen beantwortet Jakob Steinschaden in Experten-Interviews, Analysen und anschaulichen Reportagen.

Facebook ist längst kein simpler Onlinedienst mehr, sondern zu einer Institution im Web geworden. Alle werden mit Facebook konfrontiert, selbst wenn man dort nicht Mitglied ist. Wer im Web surft, stolpert immer häufiger über das kleine blaue „F“-Logo. Klickt man den „Gefällt mir“-Button an, lässt man die Welt wissen, auf welcher Webseite man gewesen ist und was einem gefällt – und so liefert man der Firma kostenlos jede Menge verwertbarer Daten und Besucher frei Haus.

Ein genialer Trick, denn auf diese Weise ist es Facebook gelungen, ohne Marketingkosten fast überall im Web präsent zu sein. Kaum ein Onlineangebot will noch auf eine Verknüpfung zu dem Netzwerk verzichten, die meisten versprechen sich mehr Aufmerksamkeit und mehr Besucher, ohne sich Gedanken darüber zu machen, welche Daten bei Facebook erhoben, gespeichert und ausgewertet werden.

Der Technik-Journalist Jakob Steinschaden setzt sich kritisch mit dem Phänomen Facebook auseinander. Als erstes beantwortet er die Frage: Wie konnte es dem Unternehmen überhaupt gelingen, in so kurzer Zeit eine derartige Bedeutung zu erlangen? Wie so viele Mitglieder einsammeln? Zeitgleich sind auch andere soziale Netzwerke gestartet, denen nicht mal ansatzweise ein vergleichbarer Erfolg beschieden gewesen ist. Was hat Facebook also anders gemacht?

Facebook ist es gelungen, das Mitteilungsbedürfnis der Menschen zu bündeln – und an einer zentralen Stelle online verfügbar zu machen. Die Menschen präsentieren sich heute nicht nur auf Facebook, zeigen auch ihre Urlaubsfotos her und suchen im sozialen Netzwerk nach Freunden oder Kollegen, sie diskutieren, besorgen sich Informationen oder engagieren sich in thematischen Gruppen. Facebook deckt immer mehr Bedürfnisse und Interessengebiete ab.
Der User soll das Portal im Idealfall gar nicht mehr verlassen. Da der Service kostenlos ist und über Werbung refinanziert wird, ist das Unternehmen bemüht, möglichst viel von seinen Benutzern in Erfahrung zu bringen. Auf diese Weise lässt sich konkretere Werbung platzieren, die optimal zu den Interessen des Benutzers passt – und teurer bezahlt wird.

Jakob Steinschaden versucht die Unternehmensgeschichte von Facebook nachzuzeichnen. Er stützt sich dabei nicht nur auf bereits veröffentlichte Bücher sondern auch auf Vorort-Recherchen. Der Journalist hat eine Woche lang das Unternehmen besucht und diverse Interview geführt.

Das Buch beschäftigt sich natürlich auch intensiv mit der Frage, ob die Firma den Datenschutz ernst genug nimmt – und welche Möglichkeiten sich durch die angehäuften Daten ergeben. Da beispielsweise viele Menschen ihre Privatfotos und Videos bei Facebook veröffentlichen und sich Personen in Fotos und Videos markieren lassen, entstehen gewisse Befürchtungen. Etwa, dass Facebook irgendwann eine Gesichtserkennung anbieten könnte: Auf Knopfdruck herausfinden, auf welchen Fotos und in welchen Videos jemand zu sehen ist – technisch eigentlich kein großes Problem mehr.

Jakob Steinschaden schreibt verständlich und erlaubt einen interessanten Blick hinter die Kulissen von Facebook. Entstehungsgeschichte und Zukunftsperspektiven werden kenntnisreich präsentiert, Möglichkeiten und Risiken ausgewogen gegenübergestellt. Das macht die Lektüre spannend, es ist keine Werbebroschüre für Facebook dabei herausgekommen, der Autor hält die nötige Distanz.

Rezensiert von Jörg Schieb
Jakob Steinschaden: Phänomen Facebook
Ueberreuter Verlag, 2010
208 Seiten, 19,95 Euro

Das eBay-Buch von Jörg Schieb

{amazon://www.schieb.de/Images/ebaybuch.jpg:3453685075} Drei, zwei, eins, meins. Deutschland ist im eBay-Fieber. Dieser Ratgeber liefert ultimative Tipps für das clevere Handeln im größten Internet-Marktplatz der Welt. Wie kaufe und verkaufe ich am geschicktesten? Welche Regeln gelten bei Auktionen?

Gibt es überhaupt ein Rückgaberecht? Wie schütze ich mich vor Betrügern?

Jörg Schieb gibt Antworten auf diese und andere Fragen: kompetent, unterhaltsam und auf dem allerneuesten Stand.

{list:Heyne Verlag, München

Mai 2005 – Taschenbücher – 238 Seiten}

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