Wie uns die Sozialen Medien verändern

Wie uns die Sozialen Medien verändern

Trotz aller Datenskandale bleiben größere Austrittswellen bei den Sozialen Netzwerken aus. Doch wenn ein Prominenter wie der Grüne Rober Habeck bei Twitter und Facebook den Stecker zieht, lohnt sich ein Blick auf die Moticiation und die Hintergründe. Und es ist Zeit, sich selbst zu fragen: Wie verändern uns die Sozialen Medien eigentlich?

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Wichtige Tweets nicht mehr verpassen

Wichtige Tweets nicht mehr verpassen

Viele Twitter Nutzer folgen Hunderten oder gar Tausenden Accounts. Öffnet man dann Twitter, kann es gut sein, dass man einige wichtige Tweets verpasst hat. Eine neue Timeline-Funktion hilft dabei, die besten Tweets der Personen zu lesen, denen man folgt.

Ist diese Option aktiviert und man öffnet Twitter, nachdem man eine Weile weg war, erscheinen die Tweets, für die man sich wahrscheinlich am meisten interessiert, zuoberst in der eigenen Timeline – immer noch zeitlich absteigend sortiert. Die restlichen Tweets erscheinen darunter, wie immer ebenfalls chronologisch sortiert.

Um die Funktion gegen das Verpassen von wichtigen Tweets zu aktivieren, lädt man zuerst https://twitter.com/settings/account, setzt dort im Abschnitt Timeline einen Haken bei Zeige mir die besten Tweets zuerst an und klickt dann unten auf Änderungen speichern.

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Twitter Button kostenlos in die eigene Website einbauen

Twitter Button kostenlos in die eigene Website einbauen

Wenn man einen Blog oder eine News-Website betreibt, möchte man es den Lesern natürlich so leicht wie möglich machen, für sie relevante Inhalte mit Freunden und Bekannten zu teilen. Eine einfache Option dazu ist der Twitter Button.

Per Mausklick kann der Besucher die aktuell offene Webseite damit als Tweet posten. Der Tweet enthält dazu den Titel der Seite und einen anklickbaren Link, über den die eigenen Follower die jeweilige Seite ebenfalls direkt erreichen können.

Der nötige Code zum Einbauen des Twitter Buttons lässt sich über ein Formular schnell generieren. Dazu einfach auf die Seite https://about.twitter.com/de/resources/buttons#tweet gehen, dann den eigenen Nutzernamen eingeben und eventuell noch einen Twitter Account vorschlagen, dem Besucher nach dem Absenden des Tweets folgen können. Jetzt noch ein Hashtag ergänzen, falls gewünscht, und für einen großen Button wahlweise den entsprechenden Haken setzen.

Anschließend auf der rechten Seite unter dem blauen Button in das Textfeld klicken und dann [Strg]+[C] (Windows) oder [cmd]+[C] (Mac) drücken, um den Code in die Zwischenablage zu kopieren. Von dort aus lässt er sich in die Vorlage der eigenen Website einfügen.

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Türkei sperrt auch YouTube

Türkei sperrt auch YouTube

Tage nach der Sperrung des sozialen Netzwerks Twitter hat die türkische Regierung jetzt auch YouTube ins Visier genommen. Schätzungen zufolge hat der Videodienst mehr als 10 Millionen Nutzer in der Türkei. Die Webseite von YouTube ist dort nicht mehr zu erreichen.

Laut Angaben der türkischen Regierung wurde YouTube geblockt, nachdem Gespräche zwischen Regierungsvertretern über einen möglichen Krieg mit dem Nachbarland Syrien auf YouTube veröffentlicht worden waren. Die Regierung beklagt, soziale Medien wie Facebook und Twitter würden dazu genutzt, Falschinformationen und Lügen zu verbreiten.

Ein Google-Sprecher kommentierte die Sperrung wie folgt: „Wir haben Berichte erhalten, dass einige Nutzer in der Türkei nicht auf YouTube zugreifen können. Es handelt sich nicht um ein technisches Problem unsererseits, und wir untersuchen die Lage.“

„Das Aufzeichnen von hochgradig vertraulichen Gesprächen aus dem Büro des Außenministers, wo die sensibelsten Staatsprobleme diskutiert werden, und deren Veröffentlichung im Internet sind ein verabscheuungswürdiger Angriff, ein Akt der Spionage und ein sehr schlimmes Verbrechen gegen die nationale Sicherheit der Türkei“, teilte das Auswärtige Amt der Türkei am Donnerstag mit.

Möglicherweise werden in Kürze noch weitere Webdienste blockiert. Ein Mitarbeiter des Ministeriums erklärte dem US-Nachrichtensender CNN: „Falls es weitere Aufzeichnungen gibt, die ähnlich brisant für die nationale Sicherheit sind, können ähnliche Vorsichtsmaßnahmen für andere soziale Medien getroffen werden.“

Derweil muss die Twitter-Sperre nach einem Gerichtsurteil in der Türkei innerhalb von 30 Tagen wieder aufgehoben werden. Noch ist die Twitter-Webseite dort nicht erreichbar.

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