Der Schreibtisch gibt Auskunft über die Arbeitsweise eines Menschen: Ist er voll und überhäuft, dann geht man davon aus, dass er chaotisch ist. Hat stattdessen jedes Element seinen festen Platz, dann wird der Besitzer wohl strukturiert und systematisch sein. Vollkommener Quatsch: Was nach Chaos aussieht, kann ein ausgeklügeltes System sein. Jeder sollte also seinen Schreibtisch so anordnen können, wie es ihm gefällt. Das gilt auch für Windows!

Windows 10 gibt die eine oder andere Einstellung vor. So können Sie beispielsweise Symbole auf dem Desktop bewegen, allerdings rutschen diese automatisch immer wieder in eine andere Position. So, als wären sie magnetisch vom Desktop angezogen. Das liegt daran, dass im Stanard ein Raster eingestellt ist, in das die Symbole eingeordnet werden. Nachdem Sie beim Verschieben die linke Maustaste losgelassen haben, rutscht das Symbol quasi in das nächste Kästchen dieses Rasters.

Um dies auszuschalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Position des Desktops, dann auf Symbole am Raster ausrichten. Wenn die diese Einstellung deaktivieren, dann können Sie die Symbole pixelgenau positionieren. Das sieht auf den ersten Blick unordentlicher aus. Allerdings können Sie das auch für Ordnung nutzen: Wenn Ihr Hintergrundbild bestimmte Zonen hat (beispielsweise den Kopf und die Pfoten eines Hundes), dann packen Sie einfach zusammenhängende Symbole dort hinein. Das hilft, sie später zu finden!