Wenn Sie für Ihren Internet- und Netzwerkzugang ein WLAN nutzen wollen, aber eine größere Fläche abdecken müssen, als Ihr Router das kann, dann ist vielleicht ein Mesh-Netzwerk etwas für Sie. Der Begriff wurde soll an Stoffarten erinnern, die mit weiten Maschen eine große Fläche abdecken können.

Die Idee ist so einfach wie genial: Ihr Router ist und bleibt die Schaltzentrale Ihres Netzwerkes, er lagert allerdings die Versorgung von entfernteren Geräten  an so genannte Satelliten aus.

Diese Satelliten nehmen das Netzwerk vom nächstgelegenen beziehungsweise am stärksten zu empfangenden Netzwerkgerät auf, verstärken diesen und stehen gleichzeitig auch für andere Satelliten zur Verfügung. So entsteht ein Netz von WLAN-Sendern und -Empfängern, die als Verstärker funktionieren. Für den Benutzer ist das komplett transparent: Ihre Endgeräte sehen ein WLAN und verbinden sich damit. Nur bei einer detaillierten Netzwerkanalyse, bei der auch die jeweiligen Zugangspunkte mit betrachtet werden, sehen Sie mehrere Geräte, die das selbe WLAN bereitstellen. Ihre Endgeräte merken davon nichts!

Auch bei WLAN-Mesh-Komponenten ist bei der Auswahl ein wenig Planung nötig. Die meisten Router haben eigene Mesh-Geräte, so genannte Repeater. Diese arbeiten natürlich optimal mit dem Router zusammen und integrieren sich in dessen Benutzeroberfläche. Dadurch haben Sie nur minimalen Konfigurationsaufwand bei optimaler Leistung.

Unabhängig dazu müssen Sie darauf achten, welches WLAN mit welchem Frequenzband Sie verstärken wollen: Manche Repeater unterstützen nur das 2,4 GHz-Band, manche 2,4 und 5GHz. Je nach den Einstellungen Ihres Routers müssen Sie also gegebenenfalls andere Repeater kaufen.