150.000 Dollar Strafe wegen Löschung eines eBooks

Amazon zahlt einem Schüler 150.000 Dollar, weil der Onlinehändler vor einigen Wochen zwei eBooks aus seinem Katalog entfernt hat, „1984“ und „Animal Farm“ von George Orwell, und dabei auch noch eine Hausaufgabe des Schüler aus seinem eBook Reader getilgt hat. Doch nicht nur Amazon hat die Kontrolle über bereits gekaufte digitale Waren, sondern auch andere Onlinehändler.

Amazon: Marketplace-Anbieter ausblenden

Im Onlinekaufhaus Amazon.de verkauft nicht nur Amazon selbst. Fast alle Artikel werden zusätzlich von sogenannten „Marketplace“-Anbietern verkauft. Das sind externe Verkäufer, die Amazon als Verkaufsplattform nutzen. Allerdings wird oft übersehen, dass bei Marketplace-Verkäufen Versandgebühren anfallen – selbst bei Waren über 20 Euro. Um nicht in die Versandkostenfalle zu tappen, lassen sich mit einem Trick ausschließlich Amazon-Waren anzeigen.

Jeff Bezos entschuldigt sich für Amazon-Panne: eBooks gelöscht

Was Unternehmen heute alles über uns wissen und was sie sogar alles machen können, das kommt in der Regel unfreiwillig ans Tageslicht, wenn mal wieder irgend etwas schief läuft. So war das auch bei der Amazon-Panne vor einigen Tagen. Da hat Amazon USA bei seinen eigenen Kunden bezahlte(!) eBooks vom eBook-Reader Kindle gelöscht, weil es Rechteprobleme gab. Amazon-Gründer Jeff Bezos hat sich dafür nun entschuldigt. Der einzig richtige Schritt.

Amazon verkauft DRM-freie Musik

Amazon verkauft DRM-freie Musik

Amazon verkauft nun auch in Deutschland Musik im MP3-Format ohne lästigen Kopierschutz. Die Musik kann beliebig oft kopiert, gebrannt und auf MP3-Player geholt werden. Mit teilweise sehr niedrigen Preisen läutet Amazon einen Preiskampf ein.