OpenAI hat ChatGPT 5.5 vorgestellt. Sieben Wochen nach Version 5.4. Die Schlagzeilen überschlagen sich, die Benchmarks sehen beeindruckend aus, und wie immer ist das neue Modell laut Hersteller „das klügste aller Zeiten“. Aber was steckt wirklich drin in ChatGPT 5.5 – und lohnt sich der Umstieg? Hier die nüchterne Einordnung.
Du tippst deine Frage ein, Claude antwortet – und irgendwann fragst du dich: Warum heißt das Ding eigentlich Claude? Zufall? Ein netter Klang? Oder steckt da mehr dahinter?
Du kennst das Spiel: Irgendein Politiker fordert ein „deutsches Facebook“. Die Presse schreibt mit. Drei Jahre später ist die Idee im Sand verlaufen, und wir posten wieder bei Meta. Seit 15 Jahren läuft dieser Film in Endlosschleife. Und immer mit demselben Ende.
Du nutzt Claude jeden Tag – und erklärst ihm trotzdem immer wieder dieselben Arbeitsabläufe? Genau dieses Problem löst Anthropic mit einem Feature namens Skills. Statt jedes Mal zu beschreiben, wie dein perfekter Newsletter-Text aussieht oder welche Struktur eine Kundenmail haben soll, packst du das Wissen einmal in einen Skill – und Claude greift von allein darauf zurück, wenn die Situation passt.