Wer mehr als ein Konto bei einem Online-Dienst hat, zum Beispiel mehrere Google- oder Facebook-Konten, der kennt das Problem: Will man umschalten, muss man sich immer ausloggen und neu einloggen. Gleichzeitiger Zugriff auf mehrere Konten ist wegen der Cookies nicht möglich. Normalerweise.
Bei vielen Browsern muss man sich durch viele Menüs hangeln, um endlich die Surfspuren wie Browserverlauf, Downloadchronik oder Cache zu leeren. Bei Google Chrome geht’s schneller. Hier reichen eine Tastenkombination und ein Klick.
Webseiten von Microsoft nutzen statt Flash das eigene Format Silverlight. Zum Beispiel das Videoportal http://video.de.msn.com. Einige Filme gibt’s nur ab einem bestimmten Alter. Wer sich hier allerdings verklickt und sich zu jung macht, kann viele Filme nicht mehr sehen, da Silverlight die einmal eingegebene Altersangabe dauerhaft in einem versteckten Cookie speichert. Die gute Nachricht: Der Klickfehler lässt sich leicht korrigieren.
Adobe hat angekündigt, seinen Flash-Player so zu erweitern, dass Benutzer Flash-Cookies kontrol-lieren und löschen können. Adobe arbeitet dazu mit allen wichtigen Browser-Herstellern zusammen.
Für mehr Komfort beim Surfen hinterlegt der Browser Passwörter zu Webseiten wie eBay oder Amazon. Wer wissen möchte, welche Kennwörter der Browser kennt, kann mit einem Trick einen Blick in den Passwortspeicher werfen. Dabei kann man auch gleich kontrollieren, ob eine Webseite Cookies gespeichert hat.
Viele Webseiten bieten beim Login die Option „Eingeloggt bleiben“, damit die Anmeldedaten nicht jedes Mal aufs Neue eingegeben werden müssen. Allerdings ist die Komfortfunktion bei vielen Webseiten mit einem kurzen Verfallsdatum versehen. Mit folgenden Schritten lässt sich die Gültigkeitsdauer beliebig verlängern.
Cookies, mit denen Webanbieter zum Beispiel festhalten, wann eine Seite zuletzt besucht wurde, sind nicht von allen Surfern gerne gesehen. Wen Cookies ein Dorn im Auge sind, kann sie im Browser sofort wieder löschen. Ärgerlich nur, wenn Webseitenbetreiber immer neue Techniken finden, um Cookie-Löschprogramme zu umgehen. Zum Beispiel mit Flash-Cookies.