Diese Woche hat Sony das Ende der Floppy Disk bekanntgegeben. Spätestens ab März 2011 wollen die Japaner keine Disketten mehr herstellen und verkaufen. Der Absatz ist in den letzten Jahren enorm zurückgegangen. Seit 1981 wurden die Datenträger aus Plastik verkauft – anfangs mit schlappen 720 KByte Speicherplatz, später boten sie mit 1,44 MByte den doppelten Speicherplatz. In den 80er Jahren war das eine Menge, heutzutage reicht das gerade mal für eine Minute Video oder ein hoch aufgelöstes Foto.
In Digitalfotos ist mehr gespeichert als einem lieb ist. Neben dem eigentlichen Foto stecken in den sogenannten EXIF-Daten Infos über die Kamera, den Fotografen, den Aufnahmeort und vieles mehr. Wer Fotos ohne die verräterischen Zusatzinfos weitergeben möchte, kann mit einem Gratistool das Foto von sämtlichen EXIF-Daten befreien. Netter Nebeneffekt: Die Dateien werden kleiner.
Das Angebot von kostenlosen Google-Angeboten fürs Web und den eigenen Rechner ist enorm. YouTube, Google Text & Tabellen, Google Mail, Google Talk und all die anderen Google-Dienste haben eines gemeinsam: sie sammeln und speichern persönliche Daten. Welche Daten die sprichwörtliche Datenkrake bereits erfasst hat und was davon öffentlich im Web steht, zeigt ein weiterer Google-Dienst: das Google Dashboard.
Digitalkameras speichern in den EXIF-Dateien jede Menge Zusatzinformationen. Pikant: Wer Fotos weitergibt, gibt auch sämtliche EXIF-Daten aus der Hand. Wer das nicht möchte, kann mit „jStrip“ persönliche Infos aus den Bilddateien löschen.
Wie viel Platz ist noch auf der Festplatte, wann wurde der Rechner zuletzt gestartet und wie lautet eigentlich die IP-Adresse des eigenen Rechners? Fragen, die sich ambitionierte Windows-Anwender fast täglich stellen. Um nicht ständig in der Systemsteuerung oder mit Extratools die wichtigsten Daten abzufragen, empfiehlt sich das Gratisprogramm „BgInfo“ (Background Info) von Microsoft.
Im iTunes-Shop gibt es Songs endlich ohne lästigen Kopierschutz. Doch aufgepasst: In jedem iTunes-Song sind die Käuferdaten hinterlegt – auch in ungeschützten Plus-Titeln. Es geht aber auch anonym. Mit wenigen Schritten lassen sich die persönlichen Daten aus den Musiktiteln entfernen.