Das Icon „Arbeitsplatz“ ist äußerst mächtig: Dahinter verbergen sich zum Beispiel alle eingebauten Laufwerke, die Systemsteuerung, aber auch Festplatten und DVD-Laufwerke. Außerdem lassen sich über den Arbeitsplatz viele praktische Funktionen erreichen, die den eigenen Rechner betreffen.
Wer seine Daten vor fremden Blicken schützen will, ohne spezielle Programmen zum Verstecken oder Verschlüsseln zu benutzen, kann auf Funktionen von Windows XP zurückgreifen: Das Betriebssystem kann Dateien verstecken. Alle Ordner und Dateien besitzen so genannte Attribute, die ihnen verschiedene Eigenschaften verleihen.
Die Taste [CapsLock] ist ein Relikt aus alten Tagen. Früher, zu Zeiten der Schreibmaschine, wurden wichtige Abschnitte gerne AUSSCHLIESSLICH GROSS geschrieben. Heute ist die Taste weitgehend sinnlos – und lässt sich deshalb auch abschalten.
Wer sich legal im Internet mit Musik versorgen will, hat im deutschsprachigen Raum vor allem zwei Anlaufstellen: iTunes und Musicload. Musicload gehört zur Telekom und hat mehrere hunderttausend Musiktitel im Angebot.
Man kann sich gespeicherte Digitalfotos mit Hilfe des in Windows XP eingebauten Bildbetrachters anschauen – oder eine schicke Diashow anfertigen, die automatisch die ausgewählten Fotos präsentiert, mit hübschen Effekten für die Übergänge zwischen den Bildern. Der Handel bietet leistungsfähige Spezialprogramme an, die solche Dia-Shows herstellen, die sich wahlweise auf dem Computermonitor oder – auf DVD gebrannt – auf dem Fernseher anschauen lassen.
Wenn der Rechner nach der Installation von Software oder Gerätreibern Schwierigkeiten macht, lässt sich ohne weiteres ein vorheriger, gut funktionierender Systemzustand wiederherstellen – und so das Problem erstmal wieder beseitigen. Dazu im Programmordner „Zubehör | Systemprogramme“ die Funktion „Systemwiederherstellung“ aufrufen.
Es kommt gelegentlich nach der Installation von WLAN-Treibern vor, dass das Netzwerk einfach nicht mehr funktionieren will. Unter Windows 98 ist es dann möglich, in den Netzwerkeinstellungen innerhalb der Systemsteuerung das für den Netzwerkbetrieb verantwortliche Protokoll TCP/IP zu deinstallieren – und anschließend wieder zu installieren.
Sicherheitslücken in Windows halten Computerbenutzer in Atem. Betroffen von Sicherheitsproblemen, so scheint es, sind jedoch immer wieder nur Windows-Benutzer. Das überlegt manch einer: Lohnt vielleicht der Umstieg auf Linux. Das kostenlos erhältliche Betriebssystem verspricht sicherer zu sein. Ein Alltagstest.