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Microsoft senkt die Preise für Xbox 360

Xbox 360Auf der Cebit pfeifen es die … nein, keine alten Sprachbilder bemühen: Wie es aussieht, will Microsoft die Preise für seine Spielekonsole Xbox 360 senken. Die Arcade-Version ohne Festplatte wird künftig wohl 199 statt 280 Euro kosten, die Version mit Festplatte liegt dann bei 299 statt 349 Euro, also 50 Euro weniger. So machen das die Hersteller der Spielekonsolen immer: Mit der Zeit sinkt der Preis. Der eungeheure Erfolg der Nintendo Wii zwingt Microsoft und Sony, den Kunden preislich entgegen zu kommen. Denn die Wii ist deutlich günstiger – aber auch bei weitem nicht so üppig ausgestattet wie die Konkurrenten PS3 und Xbox 360.

Spielekonsolen sind bekanntlich ein Zuschussgeschäft. Alle Hersteller verkaufen ihre Konsolen unter den Herstellungskosten. Warum? Weil sie an den Spielen mitverdienen, selbst wenn andere Hersteller diese Spiele anbieten. Darum ist es wichtig, möglichst viele Konsolen unters Volk zu bringen – das erhöht die Absatzchancen für die Spiele und damit letztlich für die Hersteller. Abgesehen davon sinken mit der Zeit natürlich auch die Herstellungskosten für die Konsolen selbst, der Speicher wird billiger, die Festplatten günstiger, es werden höhere Stückzahlen produziert, warum also die fallenden Herstellungskosten nicht an den Verbraucher weitergeben und so für einen besseren Marktanteil sorgen?

Bei der Xbox 360, das wollen wir mal nicht vergessen, verdient Microsoft auch am beliebten Onlinedienst Xbox Live. Der erfreut sich großer Popularität – und bringt der Company ordentlich Umsatz.


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