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Deeplink: Was ist eigentlich eine Firewall?

16.09.2011 | Von Jörg Schieb

Tipps

Wer mit seinem PC online geht, der verbindet den Computer mit der ganzen Welt.

Das Problem: Was durch die Datenleitung fließt, ist – zumindest für den Computerbenutzer – gewöhnlich unsichtbar. Gute oder schlechte Daten, erwünscht oder unerwünscht – ohne Hilfsmittel vollkommen unmöglich, das zu sagen.

Eine Firewall – wörtlich: Feuerschutzwand – kann das ändern. Sie schützt den eigenen Computer vor Bedrohungen aus dem Netz.

Eine Firewall überwacht die Datenleitung, achtet darauf, welche Daten aus dem Internet kommen und in den Rechner wollen – und umgekehrt, welche Daten den PC verlassen, ins Internet geschickt werden. Beides kann in Ordnung sein – oder gefährlich.

Die Aufgabe einer Firewall ist, den Datenverkehr zu überwachen und unerwünschte Daten aus den Datenstrom zu filtern. Oder den Benutzer zu warnen, wenn etwas Ungewöhnliches passiert.

Jeder Computer hat unzählige Eingangstüren, die alle mit dem Internet verbunden sind. Die Firewall schließt alle Zugänge, die nicht wirklich benötigt werden – und kontrolliert alle anderen Eingänge. Kommen Datenpakete an, die verdächtig sind, schlägt die Firewall Alarm.

Aber auch der eigene Computer wird überwacht. Versucht ein Programm, etwa ein Schnüffelprogramm, Daten ins Netz zu schicken – die Firewall bemerkt das und schlägt Alarm.

Windows und Mac OS bieten eine eingebaute Firewall, eine sehr einfache. Wer sie einschaltet, kann seinen PC überwachen und schützen. Erfahrene Benutzer können komplexere Firewalls verwenden, bei denen sich jedes Detail einstellen lässt. Allerdings setzt das viel Erfahrung voraus.

Eine Firewall ist kein Allheilmittel. Sie muss individuell eingestellt und konfiguriert werden, wenn sie optimal funktionieren soll. Denn jeder Computerbenutzer hat andere Bedürfnisse.




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3 Kommentare to “Deeplink: Was ist eigentlich eine Firewall?”

  1. Ernst Schmid meint:

    Guten Tag allerseits,

    vorab, ich bin eher den Laien zuzuordnen als den Profis ABER auch ich habe bemerkt das immer nur über Firewall oder Antivirenprogramme geredet/geschrieben wird.
    Es wäre an der Zeit zu erwähnen das es eine ganz wichtige Art von Schutz gibt, nämlich dem des Einrichten eines Standartbenutzerkontos.
    Das geht allerdings wie ich weiß nur bei Win Vista und Win7.
    Das wird sehr gut unter

    http://technet.microsoft.com/de-de/library/ee623984(WS.10).aspx

    beschrieben.

  2. Oldie meint:

    Kleiner wiederholter Hinweis:

    Wir haben Sommerzeit. Mein Kommentar wurde nicht um 12:18 Uhr sondern um 13:18 Uhr geschrieben.

  3. Oldie meint:

    Sehr geehrter Herr Schieb,
    für die Nutzer des nach wie vor aktuellen Windows XP birgt Ihr Artikel große Gefahren.
    Wie Sie wissen, kontrolliert diese Firewall nur eingehenden Datenverkehr, aber keinen ausgehenden Datenverkehr. Die XP-Firewall bemerkt also keineswegs, ob etwa ein Schnüffelprogramm versucht Daten ins Netz zu schicken.
    Eine Einstell- oder Erweiterungsmöglichkeit für ausgehenden Datenverkehr gibt es bei der XP-Firewall nicht. Das lässt sich bei XP nur mit einer sogenannten Desktop-Firewall erreichen.
    Dies scheint mir erwähnenswert, damit Nutzer von Windows XP nicht an einen Schutz glauben, der nicht existiert.
    Mfg