Nachdem der Rechner eingeschaltet wurde und Windows seine Arbeit aufnimmt, ist eine der ersten Pflichten der Fenster-Software das Anmelden im Netzwerk, damit der PC mit anderen Geräten im Netzwerk, aber auch mit dem Internet Kontakt aufnehmen kann. Windows sucht nach einem sogenannten DHCP-Server, der dem PC eine Netzadresse zuweist. Profinetzwerke in Firmen haben solche DHCP-Server, auch die meisten Router. Doch wer seinen PC direkt mit dem DSL-Modem verbindet, kommt ohne einen solchen DHCP-Server aus. Trotzdem sucht Windows danach – und das kann bis zu 30 Sekunden dauern.

Es empfiehlt sich deshalb, dem Rechner eine feste Adresse zuzuweisen. Das beschleunigt den Startvorgang erheblich. Dazu mit der rechten Maustaste auf Netzwerkumgebung klicken und Eigenschaften > Lan-Verbindung auswählen. Danach im Register Internetprotokoll TCP/IP auf Eigenschaften klicken und als IP-Adresse einen Wert zwischen 192.168.0.1 bis 192.168.255.255 eintragen, zum Beispiel 192.168.2.100. Sofern mehrere Rechner im Netzwerk arbeiten, muss jeder PC eine eigene Adresse erhalten.