Sie nerven jeden Computerbenutzer und mogeln sich immer wieder durch die sorgfältig installierten Filter, die sich eigentlich abblocken sollen: E-Mail-Nachrichten, die Fachleute als „Junk-Mail“ oder „Spam“ bezeichnen. „Junk-Mail“ ist schnell übersetzt: Müllpost. Ein treffender Begriff, weil solche Post dort einfach hin gehört. In den Müll.

Wer den Begriff „Spam“ erklären will, muss ein bisschen weiter ausholen. Denn zum einen heißt englisches Frühstücksfleisch aus der Dose so (davon kann sich jeder unter http://www.spam.com überzeugen), zum anderen verbirgt sich eine Geschichte dahinter.

Die britische Blödeltruppe Monty Python hat sich in den 70er Jahre in einem Sketch über die Vorliebe der Engländer für erwähntes Schmalzfleisch namens „Spam“ lustig gemacht.

Eine Frau fragt im Hotel beim Frühstück, was auf der Karte steht. Die Bedienung schreit immer wieder „Spam“, in jeder nur denkbaren Variante. Seitdem wird im englischen Sprachgebrauch alles als „Spam“ bezeichnet, was in erster Linie überflüssig und lästig ist – und auf die Werbeflut per E-Mail zweifellos zutrifft.