Windows ist sehr gewissenhaft: Bei NFTS-formatierten Festplatten drückt es jeder Datei einen Zeitstempel auf, den sogenannten “Last Access Stamp”. Darin merkt sich Windows, wann zuletzt auf eine Datei zugegriffen wurde. Beim Zugriff auf Ordner mit mehreren hundert Dateien entpuppt sich der Zeitstempel aber als kleine Leistungsbremse. Der Verlust liegt pro Datei zwar nur im Millisekunden-Bereich, das kann sich aber beim Zugriff auf hunderte von Dateien schnell summieren.

Der digitale Zeitstempel ist in den meisten Fällen nur überflüssiger, bürokratischer Schnickschnack. Das unnötige Stempeln der Dateien lässt sich bei Windows Vista zum Glück leicht abstellen. Hierzu mit der rechten (!) Maustaste auf den Befehl “Start | Alle Programme | Zubehör | Eingabeaufforderung” klicken und den Befehl “Als Administrator ausführen” aufrufen. Anschließend den Befehl

fsutil behavior set disablelastaccess 1

eingeben und mit [Eingabe] bestätigen. Ab sofort verzichtet Windows Vista auf das Stempeln von Dateien; die Festplatte spart Zeit.

2 Kommentare
  1. Mike
    Mike sagte:

    Hi,

    ich habe das vor einiger Zeit gemacht. Nun merke ich aber, dass ich den Zeitstempel bei manchen Ordnern brauche. Ich schätze, man kann diesen nicht für einzelene Ordner einschalten oder?

    Danke!

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