Wenn Diskussionen rund um das Thema E-Mails aufkommen, dann ist oft das Thema Sicherheit im Vordergrund. Zu viele Dinge hängen an Ihrer E-Mail-Adresse: Die Anmeldung bei Internethändlern und Diensteanbietern, Cloudspeicher, Kontakte, Termine und vieles mehr hängen daran. Die E-Mail ist mittlerweile zum Massenkommunikationsmedium geworden, und es geht ihr wie dem Briefkasten zuhause: Viel zu viele Leute kommen heran. Vielleicht ist es Zeit für einen sicheren E-Mail-Anbieter!

Normale E-Mail-Anbieter haben meist den Nachteil, dass sie eine Menge an Informationen von Ihnen haben und speichern wollen. Und je “kostenloser” der Anbieter ist desto eher ist davon auszugehen, dass Sie statt mit Geld mit Ihren Daten zahlen. Eine Alternative sind sichere E-Mail-Provider wie posteo oder aikQ. Diese garantieren ihren Benutzern best mögliche Anonymität.

Zum Beispiel dadurch, dass sie Sie nicht zwingen, personenbezogenen Daten zu hinterlegen. Wo der normale Freemailer Ihren Namen und Ihre Adresse zwingend eingegeben haben möchte, können Sie bei den sicheren Diensten auch einfach die entsprechenden Felder leer lassen. Sie sind freiwillig, eine Einschränkung haben Sie in der Dienstnutzung nicht, wenn Sie dort leere Felder speichern.

Der Verzicht auf die Speicherung der IP-Adresse, über die Sie als Benutzer um Zusammenspiel mit Ihrem Internet-Anbieter identifiziert werden könnten, ist da eher schwierig: Das Bundesverfassungsgericht hat 2016 geurteilt, dass auf richterliche Anordnung auch solche Anbieter die IP-Adressen der Zugreifenden herausgeben müssen.