Die Idee ist simpel: Die Hardware eines Smartphones kann die Daten einer Telefonleitung selbst verwalten. Dazu bedarf es keiner physischen SIM-Karte, aus der das Telefon diese ausliest. Aus diesem Grund haben immer mehr Smartphones und Tablets neben dem klassischen SIM-Karten-Slot zusätzlich eine eSIM. Oder besser: deren virtuellen Steckplatz. Wie Sie den unter Android benutzen können, zeigen wir Ihnen hier.

Das sich Android-Geräte in der Menüstruktur  immer ein wenig voneinander unterscheiden, suchen Sie in den Einstellungen nach SIM und tippen Sie auf die Fundstelle für die SIM-Karten-Einstellungen. Tippen Sie dann auf Mobiltarif hinzufügen. Auch wenn Ihr Gerät auf dem Papier einen eSIM-Slot hat, dann kanne es sein, dass diese Option nicht sichtbar ist: Beim Samsung Galaxy Z Fold2 beispielsweise wurde sie erst mit einem Firmwareupdate nachgeliefert!

Bei den meisten Anbietern finden Sie die eSIM nach Bereitstellung in Ihrem Kundenkonto unter SIM-Karten. Dort finden Sie auch die beiden Informationen, die Sie für die Einrichtung des Mobilfunktarifs benötigen: Den Barcode, der die Informationen des Tarifs enthält und die PIN, die diese schützt.

Tippen Sie auf QR-Code des Anbieters scannen, dann scannen Sie mit der Kamera des Smartphones den Barcode. Geben Sie dann den PIN-Code ein, wenn das Telefon diesen anfordert. Dieser muss nur einmalig eingegeben werden.

Nach erfolgreicher Installation haben Sie dann in den SMS- und Telefondialogen immer die Möglichkeit, zwischen den beiden SIM-Karten auszuwählen.