Nicht jedes Notebook hat eine so enorme Laufzeit wie moderne Ultrabooks oder das Apple MacBook Air M3. Damit der Strom länger reicht, hier zwei bewährte Tipps plus aktuelle Erkenntnisse für 2026.
Bildschirm-Helligkeit: Der größte Akkufresser
Die Bildschirm-Helligkeit hat enormen Einfluss darauf, wie lange euer Akku durchhält. Die Hintergrundbeleuchtung des Displays ist nach wie vor einer der größten Stromverbraucher im Laptop – besonders bei OLED-Displays, die mittlerweile in vielen Premium-Notebooks verbaut sind. Wenn ihr dringend Akkustrom sparen müsst, solltet ihr den Bildschirm auf 50-65% Helligkeit reduzieren. Das kann die Laufzeit um bis zu 30% verlängern.
Moderne Windows 11 und macOS Sonoma bieten übrigens adaptive Helligkeit, die sich automatisch an die Umgebung anpasst. Diese Funktion solltet ihr aktivieren – sie spart nicht nur Strom, sondern schont auch eure Augen.
Programme und Hintergrundprozesse kontrollieren
Jedes gestartete Programm verkürzt die Akkulaufzeit. Dazu zählen besonders Hintergrundprogramme und Dienste. Am längsten hält eure Notebook-Batterie, wenn ihr alle nicht benötigten Programme beendet. Cloud-Dienste wie Dropbox, OneDrive oder Google Drive müssen nicht permanent synchronisieren, besonders nicht ohne Internetverbindung.
Unter Windows 11 könnt ihr im Task-Manager (Strg+Shift+Esc) unter „Prozesse“ sehen, welche Programme wie viel Strom verbrauchen. Die Spalte „Energie“ zeigt euch die Akkufresser an. macOS-Nutzer finden entsprechende Infos in der Aktivitätsanzeige unter „Energie“.
Neue Energiespar-Features nutzen
Windows 11 hat deutlich bessere Energieverwaltung als frühere Versionen. Der „Energiesparmodus“ reduziert automatisch CPU-Leistung, Bildschirmhelligkeit und Hintergrundaktivitäten. Aktiviert ihn über die Batterie-Einstellungen oder direkt über das Akkusymbol in der Taskleiste.
Apple-Nutzer profitieren von der „Stromsparfunktion“ in macOS, die ähnlich funktioniert. Bei MacBooks mit M-Chip (M1, M2, M3) könnt ihr zusätzlich den „Eco-Modus“ aktivieren, der die Performance-Kerne deaktiviert und nur die effizienten Kerne nutzt.
WLAN und Bluetooth gezielt ausschalten
Funknetzwerke sind heimliche Stromfresser. Wenn ihr offline arbeitet, schaltet WLAN und Bluetooth komplett aus – nicht nur trennen. Das spart überraschend viel Energie, da die Module sonst permanent nach Verbindungen suchen.
CPU-intensive Aufgaben vermeiden
Videoschnitt, Gaming oder andere rechenintensive Tasks sind Akkukiller. Falls möglich, verschiebt solche Arbeiten auf Zeiten, in denen ihr Netzteil zur Hand habt. Browser mit vielen Tabs (besonders mit Videos) belasten den Prozessor ebenfalls stark.
Moderne Akku-Features verstehen
Viele aktuelle Notebooks haben intelligente Ladefunktionen. „Optimiertes Batterieladen“ (macOS) oder „Adaptive Aufladung“ (Windows) lernen eure Nutzungsgewohnheiten und laden den Akku schonender. Diese Features solltet ihr aktiviert lassen – sie verlängern die Lebensdauer eures Akkus erheblich.
Der Turbo-Tipp für Notfälle
Wenn der Akku kritisch niedrig ist: Aktiviert den Flugmodus, reduziert die Helligkeit auf Minimum und schließt alle Programme außer dem, was ihr gerade braucht. So könnt ihr noch wertvolle Minuten rausholen.
Mit diesen Tricks holt ihr das Maximum aus eurem Notebook-Akku heraus – egal ob Windows-Laptop oder MacBook.
Zuletzt aktualisiert am 21.04.2026

