Man kennt sie aus Science-fiction-Filmen, auch im ein oder anderen Agententhriller waren sie schon zu sehen: So genannte „Jetpacks“, eine Art Raketen-Rucksack, den man sich auf den Rücken schnallt und der dann den Traum vom Fliegen erfüllt. Aber nur die Wenigsten werden Gelegenheit bekommen, im „echten Leben“ mal ein Jetpack auf den Rücken zu schnallen und sich wie ein Vogel fühlen zu dürfen. Deshalb gibt es den Jetpacksimulator.
Schüler wissen es sowieso, alle anderen erinnern sich noch an früher: Auch Lehrer erklären manchmal unverständlich. Zum Nachfragen sind aber viele zu faul oder sie trauen sich nicht. Jetzt gibt es ein Portal, das jederzeit Nachhilfe in vielen wichtigen Fächern bietet – kostenlos.
Thema diese Woche in Update, dem Videoblog: Facebook macht die Timeline obligatorisch. Google führt die Daten aller Dienste zusammen. Twitter führt eine Art Selbstzensur ein. Und wie man mit einer smarten App auf dem Smartphone Schilder und Texte übersetzen lassen kann.
Die EU-Kommission will deutlich mehr Datenschutz in Europa. Diese Woche hat Justizkommissarin Viviane Reding die Pläne für die geplante Verordnung vorgestellt. In allen EU-Ländern soll derselbe Datenschutz gelten. Wir sollen künftig das Recht haben, nicht nur zu erfahren, was Unternehmen oder Onlinedienste über uns speichern, sondern auch ein Recht auf Vergessen haben.
46 Milliarden Dollar Umsatz – in nur drei Monaten, wohlgemerkt. 13 Milliarden Dollar Gewinn. Apple schwebt umsatzmäßig auf einer Erfolgswolke ohne Vergleich. Der Gewinn von Apple ist höher als Googles Umsatz. Apples Produkte verkaufen sich scheinbar wie von selbst. Da wird die Konkurrenz gelb vor Neid. Verständlich, allerdings hilft das auch nicht weiter.
Mark Zuckerberg feiert die Timeline in Facebook als großen Fortschritt. Hier sind alle in Facebook gespeicherten Texte, Infos und Aktivitäten chronologisch geordnet, sie werden übersichtlicher denn je präsentiert. Nichts gerät mehr in Vergessenheit. Die Timeline soll das ganze Leben eines Users abbilden – und ist ab demnächst zwingend vorgeschrieben.
Wer nicht nur ab und zu E-Mails austauscht, sondern im großen Stil, wird keinen Webmailer verwenden, sondern einen E-Mail-Client. Programme wie Outlook, Outlook Express, Exchange oder Incredimail, denn damit lässt sich die Mail-Flut eher in den Griff bekommen. Moderne E-Mail-Clients erlauben, eingehende E-Post nach allen Regeln der Kunst zu sortieren und zu organisieren, den E-Mail-Verkehr nachzuvollziehen und vieles ansere mehr.
Sie sind zwar nur maximal 140 Zeichen lang, haben aber die Internetlandschaft enorm verändert. Die Rede ist natürlich von „Tweets“ – so werden die kurzen Twitter-Nachrichten genannt, die rund um die Uhr verschickt werden und sich zunehmender Popularität erfreuen. Doch man kann mit diesen Tweets viel mehr anstellen als man zunächst denken mag. Man kann die Nachrichten zum Beispiel visualisieren.
Twitter ist ein Social Network, ein Microblogging Dienst, das Angesagteste Ding in der Community… So? Kein Interesse! Man kann alle Welt wissen lassen, was man gerade tut und denkt – aber warum sollte man? Selten habe ich eine derart gelungene, ironische Zusammenfassung über den Zwitscher-Dienst gesehen. Unbedingt anschauen!
Soundcloud, Gidsy, Amen, Zapitano – wer sich etwas intensiver mit neuen Portalen im Web beschäftigt, kennt diese Namen. Doch kaum jemand käme auf den Gedanken, dass hinter den Angeboten deutsche Köpfe stecken, dass deutsche Unternehmer die Ideen entwickelt, deutsche Programmierer die Seiten programmiert und ins Netz gestellt haben. Ist aber so: Immer mehr deutsche Startups haben nicht nur gute Ideen, sondern sind auch erfolgreich.