Safari Plug-Ins und Erweiterungen anzeigen und verwalten

von | 31.07.2016 | Tipps

Browser-Erweiterungen und Plug-Ins bestimmen maßgeblich, wie komfortabel ihr im Internet surft. Während die meisten modernen Websites heute ohne spezielle Plug-Ins auskommen, gibt es nach wie vor Anwendungsfälle, wo zusätzliche Software im Browser benötigt wird. Besonders im Business-Bereich oder bei speziellen Webanwendungen stoßt ihr immer wieder auf Websites, die bestimmte Erweiterungen voraussetzen.

Safari hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und setzt verstärkt auf moderne Web-Standards. Das bedeutet: Viele der klassischen Plug-Ins wie Adobe Flash sind Geschichte. Dennoch können auch 2026 noch verschiedene Erweiterungen und Plug-Ins installiert sein – etwa für PDF-Anzeige, Video-Codecs oder spezialisierte Business-Anwendungen.

Safari-Plug-Ins anzeigen: So geht’s

Um herauszufinden, welche Plug-Ins in eurem Safari-Browser installiert sind, müsst ihr nur wenige Schritte befolgen:

  1. Als Erstes startet man Safari, etwa per Klick auf das Symbol unten im Dock.
  2. Jetzt oben im Menü auf Hilfe, Installierte Plug-Ins klicken.
  3. Sodann erscheint eine Liste, in der für jedes Plug-In die registrierten MIME-Typen aufgeführt sind.

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Moderne Safari-Erweiterungen verwalten

Neben den klassischen Plug-Ins hat Apple das Erweiterungssystem für Safari komplett überarbeitet. Moderne Safari-Erweiterungen findet ihr über einen anderen Weg:

  1. Öffnet Safari und geht in die Einstellungen (Safari > Einstellungen)
  2. Klickt auf den Reiter „Erweiterungen“
  3. Hier seht ihr alle installierten Safari-Erweiterungen und könnt sie individual aktivieren oder deaktivieren

Die meisten nützlichen Erweiterungen gibt es mittlerweile über den Mac App Store. Dort findet ihr Ad-Blocker, Passwort-Manager, Entwickler-Tools und viele weitere praktische Helfer.

Was zeigt die Plug-In-Liste genau?

Wenn ihr über „Hilfe > Installierte Plug-Ins“ geht, bekommt ihr eine detaillierte Übersicht aller verfügbaren Browser-Plug-Ins. Für jedes Plug-In werden folgende Informationen angezeigt:

  • Name und Version des Plug-Ins
  • Unterstützte Dateiformate (MIME-Types)
  • Dateiendungen, die das Plug-In verarbeiten kann
  • Kurzbeschreibung der Funktionalität

Typische Plug-Ins, die ihr dort finden könnt, sind etwa QuickTime für Videowiedergabe, verschiedene PDF-Viewer oder spezielle Codecs für Multimedia-Inhalte.

Sicherheitsaspekte beachten

Veraltete Plug-Ins sind oft Einfallstore für Sicherheitslücken. Safari blockiert automatisch veraltete oder unsichere Plug-Ins. Falls ihr Probleme mit bestimmten Websites habt, liegt es möglicherweise daran, dass benötigte Plug-Ins aus Sicherheitsgründen deaktiviert wurden.

Apple empfiehlt grundsätzlich, nur die Plug-Ins zu verwenden, die ihr wirklich benötigt. Nicht genutzte Erweiterungen solltet ihr deaktivieren oder deinstallieren.

Plug-Ins vs. Extensions: Der Unterschied

Wichtig zu verstehen: Es gibt einen Unterschied zwischen klassischen Plug-Ins und modernen Safari-Erweiterungen. Plug-Ins sind meist systemweite Software-Komponenten, die bestimmte Dateitypen verarbeiten können. Safari-Erweiterungen hingegen erweitern die Browser-Funktionalität direkt und laufen in einer sicheren Sandbox.

Moderne Websites setzen verstärkt auf Web-Standards wie HTML5, WebAssembly und Progressive Web Apps. Dadurch werden klassische Plug-Ins immer seltener benötigt. Das macht das Surfen sicherer und schneller.

Troubleshooting: Wenn Websites nicht funktionieren

Falls eine Website nicht ordnungsgemäß lädt oder Fehlermeldungen über fehlende Plug-Ins anzeigt, könnt ihr folgende Schritte versuchen:

  1. Überprüft die Plug-In-Liste wie oben beschrieben
  2. Aktiviert eventuell deaktivierte Plug-Ins in den Safari-Einstellungen
  3. Sucht im Mac App Store nach aktuellen Alternativen
  4. Kontaktiert den Website-Betreiber – oft gibt es moderne Alternativen

In den meisten Fällen lassen sich Probleme durch Updates oder moderne Erweiterungen lösen. Die Zeiten, in denen man dutzende Plug-Ins brauchte, um komfortabel zu surfen, sind definitiv vorbei.

Zuletzt aktualisiert am 07.04.2026

Jörg Schieb
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