Opera: Die Schnellwahlseite als Startseite einrichten

Das kann nur der Opera-Browser: Auf der „Schnellwahlseite“ lassen sich bis zu neun Lieblingsseiten inklusive kleiner Vorschaubilder ablegen. Die praktische Schnellwahlseite wird immer dann angezeigt, wenn ein neuer Tab eingeblendet wird, etwa nach einem Klick auf das Pluszeichen der Tableiste oder über die Tastenkombination [Strg]+[T]. Mit einem Trick lässt sich die praktische Schnellwahlseite sogar als Opera-Startseite einrichten.

Outlook Express: Gelöschte E-Mails wirklich löschen

Wer E-Mails löscht und auch den Ordner „Gelöschte Objekte“ leert, ist die Mails endgültig los – sollte man zumindest meinen. Bei Outlook Express, dem kleinen Bruder von Microsoft Outlook, ist das anders. Denn selbst wenn der digitale Papierkorb geleert wurde, sind die Nachrichten weiterhin auf dem Rechner sichtbar. Und das sogar für jedermann. Um Mails wirklich zu löschen, sind weitere Handgriffe notwendig.

Word: Alle Formatierungsdetails einzelner Absätze einblenden

Erst passende Formatierungen wie wechselnde Schriftarten, Farben, Zeilenabstände oder Textausrichtungen machen aus einer Textwüste ein ansprechendes Dokument. Ob ein Absatz mit einem einfachen oder 1,5-fachen Zeilenabstand formatiert wurde, lässt sich nur mit geübtem Auge erkennen. Einfacher geht’s mit der Zusatzleiste „Formatierung anzeigen“.

Windows XP: Updateprobleme nach Reparaturinstallationen lösen

Die Update-Funktion von Windows lädt zwar fleißig die fehlenden Windows-Updates nach, einige Patches lassen sich aber nicht installieren. Bei rund 80 XP-Updates erscheint die Meldung „Einige Updates konnten nicht installiert werden“. Erst eine manuelle Reparatur sorgt wieder für eine fehlerfreie Updatefunktion.

Aufräumen im Windows-XP-Bootmenü

Profis installieren auf dem Rechner gleich mehrere Betriebssysteme. Leider bleibt das Bootmenü auch dann erhalten, wenn das zweite Betriebssystem längst gelöscht wurde und nur noch eine Windows-XP-Version installiert ist. Um endlich ohne Auswahlmenü durchzustarten, muss der überflüssige Eintrag aus dem Bootmenü entfernt werden.

Wenn im Task-Manager die Fensterrahmen fehlen

Der Task-Manager gehört für viele Windows-Anwender zum wichtigsten Werkzeug, um die aktuelle Systemauslastung anzuzeigen oder störrische Anwendungen zu beenden. Gestartet wird er über die Tastenkombination [Strg]+[Alt]+[Entf]. Optisch sieht der Task-Manager aus wie ein normales Programmfenster inklusive Titelleiste und Registerkarten wie „Prozesse“ oder „Systemleistung“. Das ist allerdings nicht immer der Fall. Mitunter fehlen Fensterrahmen, Menüs und Registerkarten.

Mac OS X: Blockierte Programme sofort beenden

Auch Apples Betriebssystem Mac OS X kocht nur mit Wasser. Wie bei Windows oder Linux kommt es auch hier mitunter zu Programmabstürzen. Wenn ein Programm partout nicht mehr reagiert, hilft nur noch eines: Das Programm muss gewaltsam aus dem Speicher entfernt werden.

Windows Vista: Den versteckten Fernzugang deaktivieren

Mit der Remoteunterstützung lässt sich der Vista-Rechner auch aus der Ferne steuern. Freunde und Bekannte oder Microsoft-Supportmitarbeiter können damit die Steuerung des Rechners übernehmen und zum Beispiel bei Windows-Problemen helfen. Eigentlich eine gute und sichere Sache, da der Zugriff nur per Kennwort möglich ist. Bei vielen Vista-Anwendern hinterlässt die Hintertür aber ein mulmiges Gefühl. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann den Fernzugriff abschalten.

Mac OS X: Den Rechner per Tastenkombination in den Ruhezustand versetzen

Wer den Ruhezustand nutzt, kann auf das lästige Hoch- und Runterfahren verzichten. Der aktuelle Zustand wird einfach „eingefroren“. Mit einem Tastendruck ist der Rechner innerhalb weniger Sekunden wieder wach, und die Arbeit kann weitergehen. Um Mac OS X in den Ruhezustand zu versetzen, wählen die meisten Anwender den Weg über das Apfel-Menü. Dort wird der Rechner mit dem Befehl „Ruhezustand“ in den Tiefschlaf versetzt. Schneller geht’s mit einer simplen Tastenkombination.

Bei Windows Vista auch große Dateien defragmentieren

Microsoft wirbt damit, dass bei Windows Vista das manuelle Defragmentieren der Festplatte nicht mehr notwendig ist. Vista kümmert sich selbst um die Defragmentierung und räumt die Festplatten in den Arbeitspausen automatisch auf. Der Haken: Automatisch defragmentiert werden nur kleine Dateien mit Dateigrößen unter 64 MB. Alle größeren Dateien wie Spiele, Programme und Videos werden vom Vista-Defragmentierer nicht angefasst. Das lässt sich ändern.