Webseiten ohne Browser aufrufen

Internet Explorer oder Firefox starten, die Adresse der Webseite eingeben und mit [Eingabe] bestätigen – das ist der übliche Weg, eine Internetseite aufzurufen. Es gibt eine pfiffige Alternative, die sogar ohne Browser auskommt.

Windows XP: Eindeutige Namen für DVD-Brenner

Viele PCs sind mit zwei DVD-Brennern ausgestattet. Eigentlich praktisch, doch im Brennprogramm sorgt das oft zur Verwirrung. Ist nun das Laufwerk D: der DVD-Brenner und liegt der Rohling im Laufwerk E: – oder war es umgekehrt? Die Namen in der Laufwerksliste helfen bei der Identifizierung nicht weiter; in beiden Fällen nennen sie sich „DVD-RW-Laufwerk“. Da gibt es nur eins: eindeutige Namen müssen her.

PDF-Links im Firefox-Browser auffällig kennzeichnen

Im Web gibt es reichlich PDF-Dateien, die sich per Klick direkt im Browser anzeigen lassen. Bei kleinen PDFs funktioniert das ganz gut, bei größeren PDF-Dokumenten ist allerdings Geduld angesagt: Es dauert eine Weile, bis das eigentliche Dokument komplett geladen wurde und angezeigt werden kann. Es ist meistens viel besser, die PDF-Dokumente direkt auf der Festplatte zu speichern. Aber woran erkennt man ein PDF im Hintergrund? Auf Wunsch kann Firefox PDF-Links auffälliger kennzeichnen.

Microsoft Outlook: Blockierte Anhänge sichtbar machen

Bei E-Mails geht Outlook auf Nummer Sicher. Befindet sich im Anhang einer Mail eine ausführbare Datei mit Dateikennungen wie .exe oder .reg, wird der Anhang kurzerhand blockiert. Wer selbst einschätzen kann, ob ein Anhang potenziell gefährlich ist oder nicht, kann das Versteckspiel unterbinden. Dann lassen sich zum Beispiel auch Installationsdateien und Programme an Freunde und Bekannte verschicken.

Dateien per Kontext-Menü direkt kopieren und verschieben

Zum Kopieren und Verschieben von Dateien verwenden viele Windows-Anwender die Zwischenablage. Über das Kontextmenü der rechten Maustaste lassen sich Dateien und Ordner in die Zwischenablage kopieren oder ausschneiden und von dort an anderer Stelle wieder einfügen. Schade nur, dass es im Kontextmenü keinen Befehl zum direkten Kopieren und Verschieben gibt. Lässt sich aber nachrüsten.

Windows XP: Tasks wechseln wie bei Vista dank PowerToy Alt-Tab Replacement

In punkto Bedienkomfort und Optik werden Vista-Anwender zweifellos verwöhnt: Mit der Flip-3D-Technik der Aero-Oberfläche ist der Taskwechsel besonders komfortabler. Bei Betätigen der Tastenkombi [Alt]+[Tab] zeigt Vista zu jedem laufenden Programm ein kleines Vorschaufenster. Noch besser ist’s bei der Tastenfolge [Windows]+[Tab], die alle aktiven Fenster dreidimensional hintereinander anordnet. Von solchen Spielereien können Anwender von Windows XP nur träumen. Es sei denn, sie installieren das Gratistool „Alt-Tab Replacement“ der Microsoft Powertoys. Dann kann auch XP in Vista-Manier die Tasks wechseln.

Der versteckte ODER-Befehl für DOS-Kommandos

Erfahrene Anwender greifen gerne auf die Kommandos der Eingabezeile zurück. Im DOS-Fenster lässt sich der Rechner mit Dutzenden Textbefehlen steuern. Für Profis gibt es hier sogar einen undokumentierten Befehl, mit dem DOS-Kommando mit einer ODER-Verknüpfung ausgeführt werden können. Es kommt dann entweder der erste oder der zweite Befehl zum Einsatz.

Mehr Tage in der Outlook-Ansicht

Auf „Outlook Heute“-Seite bekommen Anwender von Outlook 2000 bis 2003 alle wichtigen Outlook-Elemente übersichtlich präsentiert: Frisch eingetroffene E-Mails, aktuelle Termine und anstehende Aufgaben der nächsten Tage auf einen Blick. Über die Schaltfläche „Outlook Heute anpassen“ lassen sich Aufbau und Aussehen der Outlook-Zentrale individuell anpassen. Für den Kalenderbereich sind allerdings nur maximal sieben Tage Vorschau möglich. Wer mehr sehen möchte, kann mit einem Trick beliebig viele Tage auf der Outlook-Heute-Seite einblenden.

Google Maps mit dem Firefox-Browser im Vollbildmodus nutzen

Zur Routenberechnung oder einfach nur zum Stöbern in der digitalen Landkarte ist Google Maps eine tolle Sache. Wenn da nur nicht der etwas unglückliche Aufbau der Webseite wäre. Auf der linken Seite des Browserfensters blendet Googles Kartendienst ergänzende Texte und Bilder ein, die fast ein Drittel des Browserfensters einnehmen. Für die Karte bleibt da nicht mehr viel Platz. Nutzer des Firefox-Browsers können das ändern.

Eigene Web-Radios in iTunes einfügen

Dass iTunes auch Webradios abspielt, ist kein Geheimnis. Allerdings ist die Auswahl an Radiostationen recht dürftig. Lediglich die Standardeinträge in der Playlist „Radio“ stehen zur Verfügung. Bearbeiten oder ergänzen lässt sich die Radioliste nicht. Nur über einen versteckten Befehl ist es möglich, weitere Radiosender zu empfangen.