Windows 7: Den Bereich „Computer“ um eigene Ordner erweitern

In der linken Spalte zeigt der Windows Explorer im Bereich „Computer“ alle angeschlossenen oder eingebauten Festplatten. Auf Wunsch sogar noch ein wenig mehr. Der Abschnitt „Computer“ lässt sich ganz einfach um zu Ordnern, Dateien oder Programmen erweitern.

Wer im Bereich „Computer“ auf mehr als nur die Laufwerke zugreifen möchte, geht folgendermaßen vor: In die Adresszeile des Explorers klicken und folgende Adresse eingeben; dabei <Benutzername> durch den Namen des eigenen Windows-Benutzerkontos ersetzen:

C:\Benutzer\<Benutzername>\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Network Shortcuts

Alle Verknüpfungen, die in diesen Ordner gelegt werden, tauchen automatisch im Bereich „Computer“ des Windows-Explorers auf. Ganz egal, ob es sich um Verknüpfungen zu Dateien, Ordnern oder Programmen handelt.

Firefox: Wer protokolliert mein Surf-Verhalten?

Firefox: Wer protokolliert mein Surf-Verhalten?

Dass viele Webseiten neugierig sind und das eigene Surfverhalten protokollieren, ist bekannt. Doch was genau wird da eigentlich gesammelt? Das verrät die Firefox-Erweiterung „Ghostery“. Erstaunlich, was da alles zusammenkommt.

Sobald „Ghostery“ Trackingelemente entdeckt, erscheint unten rechts ein kleiner Geist sowie die Anzahl der gefundenen Schnüffler, etwa „3 trackers“. Ein Klick darauf zeigt eine Übersicht aller Trackingmodule, die auf der Seite zum Einsatz kommen. Darunter sind meist Google Analytics, Google Adsense, Facebook, Doubleclick oder Affiliate-Programme wie Tradedoubler. Die sind nicht sicherheitskritisch, tracken aber alle das Surfverhalten. Wem das suspekt ist, kann die Trackingmodule einzeln sperren. Hierzu in der Trackingliste auf den Trackingeintrag klicken – etwa „Facebook Connect“ – und den Befehl „Block“ aufrufen.

Hier den Tracking-Aufspürer „Ghostery“ downloaden:
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/ghostery/

 

OpenOffice: Auf mehr zuletzt geöffnete Dokumente zugreifen

Mit maximal vier Einträgen ist die Liste der zuletzt geöffneten Dokumente bei OpenOffice recht kurz. Für viele Anwender ist das zu wenig. Wer auf mehr alte Dateien zugreifen möchte, kann mit dem Add-On „History Master“ die Liste auf bis zu 100 Einträge erweitern.

Zuerst muss von der Webseite https://extensions.services.openoffice.org/project/HistoryMaster die „History Master“-Erweiterung heruntergeladen und per Doppelklick installiert werden. Danach OpenOffice neu starten und im Menü „Extras“ den Befehl „Add-Ons | History Master: Verwaltung der Listen“ aufrufen. Im Feld „Taille der Liste“ die neue Maximalzahl eintragen – zum Beispiel 15 – und auf „Änderungen durchführen“ klicken.

„History Master“ erweitert die Liste der zuletzt geöffneten Dateien:
https://extensions.services.openoffice.org/project/HistoryMaster

 

Firefox Minimap: Mit Google Maps Internet-Adressen lokalisieren

Beim Surfen stößt man häufig auf lokale Adressen, etwa von Hotels, Cafés, Restaurants oder Ladengeschäften. Wer den genauen Standort ermitteln möchte, muss zuerst die Adresse in die Zwischenablage kopieren und dann ins Suchfeld von Google Maps einfügen. Ein Firefox-Plugin erledigt die Lokalisierung vollautomatisch.

Sobald das Add-On „Minimap Sidebar“ installiert ist, muss nur die Adresse auf der Webseite markiert und die Markierung mit der rechten Maustaste angeklickt werden. Mit dem Befehl „Minimap | Map Sidebar: Lokalisiere“ erscheint links eine zusätzliche Spalte mit dem passenden Kartenausschnitt. Der Standort der markierten Adresse ist mit einer blauen Stecknadel markiert. Da die Karte als Sidebar angezeigt wird, kann man bequem weiter auf der eigentlichen Webseite surfen.

Hier gibt’s das Google-Maps-Plugin „Minimap Sidebar“:
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/5203/

Google Chrome: Google Mails im Blick

Google Chrome gilt als schnellster Browser und wird als Alternative zu Internet Explorer und Firefox immer beliebter. Anwender von Google Mail vermissen aber die Integration des Mail-Kontos in den Google-Browser. Der kostenlose „Google Mail Checker“ schließt die Lücke und verknüpft Google Chrome mit Google Mail.

Sobald die Chrome-Erweiterung „Google Mail Checker “ installiert ist, erscheint ein rotes Briefsymbol rechts neben der Adressleiste. Die Zahl unten rechts im Briefumschlag zeigt die Anzahl der ungelesenen Nachrichten im Google-Mail-Postfach. Ein Klick auf den Briefumschlag blendet ein Fenster mit allen ungelesenen Nachrichten ein. Von dort lassen sich Mails öffnen oder direkt beantworten. Das Add-On kann kein Mail-Programm ersetzen; für den Schnellzugriff aufs Google-Mail-Konto ist es aber ideal.

Hier gibt’s die kostenlose Chrome-Erweiterung „Google Mail Checker“:
https://chrome.google.com/extensions/detail/mihcahmgecmbnbcchbopgniflfhgnkff

Firefox: Click-Jacking verhindern mit NoScript

Das sogenannte Clickjacking gehört zu den raffiniertesten Hackertricks. Dabei werden dem Browser durchsichtige Inhalte untergejubelt, die bei einem Klick auf einen vermeintlich echten Link zur Hackerseite führen. Erst mit der Version 3.6.9 hat Firefox einen Clickjacking-Schutz eingebaut. Wer dem eingebauten Schutzmechanismus nicht traut, kann mit einem Add-On das Clickjacking unterbinden.

Während andere Browser wie Opera oder Internet Explorer schon lange mit einem Anti-Clickjacking-Schutz ausgestattet sind, waren Firefox-Nutzer lange Zeit ungeschützt. Das hat sich mit der Version 3.6.9 zwar geändert. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich mit dem Add-On „NoScript“ zusätzlich absichern. Um mit NoScript den Firefox-Browser gegen Clickjacking-Attacken immun zu machen, im Konfigurationsfenster im Bereich „Eingebettete Objekte“ die Funktion „iFRAME verbieten“ aktivieren.

Hier gibt es den Clickjacking-Schutz „NoScript“:
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/722/

Mozilla Firefox: Den Ladebalken in der Adresszeile zeigen

Ob eine Webseite bereits fertig geladen wurde oder noch Daten fehlen, zeigt die Statusleiste am unteren Fensterrand. Solange hier ein grüner Balken erscheint, ist der Ladevorgang noch nicht abgeschlossen. Allerdings ist der Ladebalken recht klein und unscheinbar. Praktischer ist es, die Ladeanzeige in die Adresszeile zu integrieren.

Genau das macht das kostenlose Firefox-Add-On „Fission“. Es kombiniert Adress- und Statuszeile. Wie beim Konkurrenz-Browser „Safari“ erscheint beim Laden einer Webseite der Statusbalken innerhalb der Adresszeile. Damit lässt sich sofort abschätzen, wie lange das Laden der kompletten Seite noch dauert.

Hier gibt’s das kostenlose Ladebalken-Add-On „Fission“:
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/1951/

Übrigens: Ab der Firefox-Version 4 wird der Ladebalken in der Adresszeile zur Standardausstattung gehören. Spätestens dann ist das Add-On überflüssig.

Die FritzBox im Browser konfigurieren

Die Konfigurationsoberfläche aller FritzBox-Router lässt sich mit jedem Browser über die Webadresse https://fritz.box oder die IP-Adresse wie https://192.168.0.1 erreichen. Noch mehr Funktionen und einen einfacheren Zugang zur Fritz-Oberfläche gibt es mit dem Gratis-Add-On für Firefox und Internet Explorer.

Das FritzBox-Addon von AVM gibt es auf der Webseite https://www.avm.de/de/Service/FRITZ_Tools/browser_plugin.html. Die kostenlose Erweiterung steht wahlweise für den Firefox-Browser oder den Internet-Explorer zur Verfügung. Nach der Installation erscheint im Browser eine neue FritzBox-Schaltfläche. Per Klick darauf geht es direkt zur Konfigurationsoberfläche oder dem Serviceportal von AVM.

Der Befehl „Updates“ prüft, ob es für das Add-On oder die FritzBox-Firmware ein Update gibt. Mit dem Befehl „FritzBox-Speicher“ lässt sich eine an die Fritzbox angeschlossene USB-Festplatte oder Speicherkarte öffnen.

Praktisch ist die Wählfunktion: Wird auf einer Webseite eine Telefonnummer markiert, lässt sie sich per Rechtsklick und den Befehl „Mit Fritz!Box anrufen“ über das an den Router angeschlossene Telefon anrufen.

Die Downloadseite für die FritzBox-Add-Ons für Firefox und Internet Explorer:
https://www.avm.de/de/Service/FRITZ_Tools/browser_plugin.html