Wikileaks: Hacken für die Rede-Freiheit

Die Angriffe auf Wikileaks rufen zunehmend Sympathisanten auf den Plan, die sich das nicht gefallen lassen wollen. Eine ganz eigene Protestbewegung im Web entsteht. Einige Sympathisanten „bestrafen“ jetzt Firmen, die Wikileakds das Leben schwer machen: Amazon, Mastecard, Paypal, Visa und einige andere haben das bereits zu spüren bekommen.

Wikileaks wird das Leben schwer gemacht

Das ist schon interessant: Mit juristischen Mitteln kann man Wikileaks nicht so richtig beikommen, jedenfalls nicht schnell und effektiv (so ist das im Internet halt). Also werden andere Seiten aufgezogen. Diese Woche hat es gleich mehrere Attacken auf Wikileaks gegeben.

Twitter hat seine Unschuld verloren: 17-Jähriger hat den Wurm entwickelt

Der Kurznachrichtendienst Twitter hatte diese Woche ein ernsthaftes Problem: Zum ersten Mal ist Twitter das Ziel von gezielten Hackerattacken geworden. Stundenlang wurde über die Homepage von Twitter ein Wurm verteilt – ein Schadprogramm. Der Verursacher ist mittlerweile gefasst: Ein 17-Jähriger Schüler aus dem australischen Melbourne.

Adobe Reader besonders oft gehackt

Adobe Reader besonders oft gehackt

Hacker, Cracker und Datendiebe haben ein waches Auge. Sie suchen sich immer die Sicherheitslücken aus, die am meisten Ausbeute versprechen. Deshalb verwenden sie am liebsten Lecks in Betriebssystemen – oder in Programme, die möglichst viele Menschen verwenden. Jahrelang waren Windows und Internet Explorer die meist-gehackten Programme. Jetzt ist es der Adobe Reader.

CyberCommand soll Cyberkriminelle ausbremsen (mit Audio)

In den USA nimmt man das Thema Cyberkriminalität sehr ernst. Hier hat sich eine Sondereinsatztruppe gebildet, die nur ein Ziel hat: Attacken aus dem Internet abzuwehren. Dafür gibt die US-Regierung eine Menge Geld aus. Doch es geht nicht nur darum, Computersysteme vor Manipulationen zu schützen, sondern auch, Spionage zu verhindern.