Die Preise für das iPhone 4 sind mitunter absurd – absurd hoch. In Deutschland ist man grundsätzlich an T-Mobile gebunden. Zumindest offiziell gibt es das iPhone 4 nur hier (und selbst wenn man es dort bestellt, muss man laut aktuellen Meldungen auf der Webseite rund neun Wochen darauf warten).
Schick ist es, leistungsfähig, mehr als nur ein Hauch von Luxus: Das iPhone 4 kann eine Menge – und ist sündhaft teuer. Da erwarten die Kunden völlig zu Recht, dass alles tadellos verarbeitet ist und – nahezu – perfekt funktioniert. Wenn dann ein simples Egreifen des Smartphones an der „falschen“ Stelle ausreicht, um die Sendeleistung des Hightech-Wunders ins Unermessliche fallen zu lassen, ist das schon extrem peinlich.
Jetzt ist die Schonzeit endgültig vorbei: Apple genießt keinen Welpenschutz mehr. Die Firma ist so groß, bedient so viele Kunden, hat so viel Einfluss, dass nicht mehr alles, was in Cupertino entschieden und gemacht wird, gleich ungeteilte Begeisterungsstürme auslöst. Das kann man von der neuen Datenschutzrichtlinie, die Apple Anfang vergangener Woche veröffentlicht hat, wahrlich nicht sagen. Denn die ruft Datenschützer auf den Plan – zu Recht. Wie es aussieht, spionieren iPhones ihre Nutzer aus.
Wer seinem iPhone oder iPod Touch neue Funktionen spendieren möchte, sollte sein Gerät gelegentlich mal wieder mit PC oder Mac verbinden – und über iTunes das nun zur Verfügung gestellte iOS4 laden. Die neue Software für iPhone und iPod Touch ist kostenlos und bringt einige interessante Neuerungen. Am interessantesten ist zweifellos das Multitasking, also die Möglichkeit, mehrere Anwendungen gleichzeitig zu benutzen.
Apples PR-Videos bringen die Neuheiten jeweils auf den Punkt und versuchen, Emotionalität zu transportieren. Das können Menschen besonders gut. Und wen zerren die PR-Filmdreher immer wieder vor die Kameras? Apple-Manager. Die Leute, die für die Produkte verantwortlich sind. Doch dabei schießt Apple allzu oft weit über das Ziel hinaus.
Es muss wohl doch tatsächlich ein Prototyp des iPhone 4 gewesen sein, das in einem kalifornischen Café liegen gelassen wurde und zur Gizmodo-Affäre wurde. Denn das, was Apple-Chef Steve Jobs da Montag abend in San Francisco hergezeigt hat, sieht ziemlich genau so aus...
Heute (07.06.2010) abend wird sich Steve Jobs mal wieder auf die Bühne begeben, auf seine Lieblingsbühne – er stellt sich in San Francisci vor die rund 1500 Entwickler, Journalisten und Verehrer, die extra ins Moscone Center gekommen sind, auf die WWDC 2010 (Worldwide Developers Conference), um ihn zu sehen, um ihm zu lauschen. Es wird ein neues iPhone erwartet – und das könnte bereits im Juni zu haben sein.
Das iPhone kann man nun endlich vollkommen legal und bequem bei einem deutschen(!) Onlineshop kaufen, kein Re-Import, sondern mit deutscher Garantie. Ich habe es ausprobiert – und es hat geklappt, schnell und unkompliziert. Nun kann ich endlich T-Mobile den Rücken kehren, was ich nach den schlechten Erfahrungen hier nur zu gerne mache.