Seitdem wir wissen, dass auch die Briten ein ausgewachsenenes Abhörprogramm fahren, fragen sich viele: Wie kann es sein, dass man von Großbritannien aus den Internet-Verkehr aus Deutschland abhört? Wie machen die das nur? Nun, die Briten leben auf einer Insel – und in diesem Fall ist das ein Vorteil. Denn das Internet wandert nicht via Satellit von Europa nach USA und Asien, sondern über Kabel. Es gibt spezielle Kommunikationskabel, heute in der Regel Glasfaser, und die sind im Meer verlegt.
Mit der Bahn lässt sich bequem reisen – ohne Steuer in der Hand, ohne Staus, ohne Kennzeichen zu lesen. Jedenfalls dann, wenn die Bahn auf der Reiseroute keine Bauarbeiten ausführt. Wann und wo Baustellen an der Schiene geplant sind, steht auf einer besonderen Webseite der DB.
Die etablierten Karten- und Navidienste wie TomTom, Navigon & Co. kommen ganz schön ins Schwitzen. Der Grund: OpenStreetmap, das mittlerweile von vielen Naviprogrammen wie „Skobbler“ eingesetzt wird. Der Onlinekartendienst funktioniert wie Wikipedia. Jeder kann mitmachen und das kostenlose Kartenwerk erweitern. Je mehr mitmachen, umso besser werden die Gratiskarten.
Jetzt kommt der Fortschritt auch nach Deutschland – und ausgerechnet nach München (bitte nicht schlagen, liebe Münchener…) Ab sofort gibt es einen beeindruckenden Live-Plan des S-Bahn-Netz München. Da kann man dann sehen, wo sich die einzelnen Züge der verschiedenen Linien gerade befinden. Eingetragen in einer Onlinekarte.
Ein Kartenupdate bringt das Straßenverzeichnis des TomTom-Navis wieder auf den neuesten Stand. Allerdings sind die Updates für ältere TomToms mittlerweile zu groß. Macht nichts. Denn mit dem TomTom-Verwaltungsprogramm lassen sich auch Teilkarten updaten.
Zur Windows-Anmeldung muss normalerweise nur auf den Benutzernamen oder das Benutzericon geklickt werden. Mitunter scheint statt der Klickauswahl jedoch ein Eingabefenster für den Benutzernamen oder bei LoginCards die Aufforderung, die Benutzerkarte einzuführen. Die Ein-Klick-Anmeldung gibt’s trotzdem noch.
Google Earth wird dreidimensional. Auf die Satellitenfotos lassen sich Gebäude „kleben“ – etwa das eigene Haus. Bislang war hierfür das eher behäbige Tool „Google SketchUp“ zuständig. Jetzt gibt es ein simpleres Werkzeug, mit dem auch Laien ruck, zuck 3D-Modelle von Häusern anfertigen lassen.
So ein WLAN einzurichten, ist nicht einfach. Geht es durch mehrere Wände oder Etagen, gibt es oft Verbindungsabbrüche oder lahme Übertragungsraten. Damit das Funknetz auch in den letzten Winkeln funktioniert, lässt sich mit dem Gratistool „Heatmapper“ der optimale Standort für den WLAN-Router ermitteln.