Arbeiten mehrere Personen mit einem Rechner, muss nicht jeder gleich sehen, an welchen Dateien und Projekten gerade gearbeitet wird. Für Geheimprojekte könnte man betreffenden Ordner per Kennwort schützen – das würde aber nur die Neugier der anderen wecken. Simpler und effektiver ist es, den Ordner kurzerhand unsichtbar zu machen.
Windows mag es gar nicht, wenn sich jemand im Systemordner „C:\Windows“ umsehen möchte. Wer im Explorer „Ordnerinhalte anzeigen“ klickt, erhält zunächst eine Warnung. Erst wenn diese bestätigt wird, werden die Windows-Dateien angezeigt. Profis können die Schutzfunktion abschalten.
Wird das iPhone per USB-Kabel an den Rechner angeschlossen, erscheint das Dialogfenster „Automatische Wiedergabe“. Erst mit einem Klick auf „Gerät zum Anzeigen der Dateien öffnen“ öffnet sich das iPhone im Explorer. Wer möchte, kann die Ordnerstruktur des iPhones auch direkt im Explorer anzeigen.
Die „Eigenen Dateien“ (XP) oder „Dokumente“ (Vista) sind die häufigsten genutzten Ordner. Ärgerlich nur, dass es mehrere Klicks braucht, bis man im Explorer im Dateibereich landet. Schneller geht’s, wenn die eigenen Dateien und Dokumente direkt über die Taskleiste erreichbar sind. Das ist mit folgendem Trick problemlos möglich.
Bis Windows XP konnte man im Explorer geöffnete Ordner noch gut erkennen. Ein eigenes Symbol unterschied geöffnete von geschlossenen Ordnern. Unverständlich, warum Microsoft das bei Windows Vista geändert hat. Hier sehen alle Ordner gleich aus – egal ob auf oder zu. Mit einem Trick lässt sich das ändern.