Microsoft kauft Skype – und zahlt stolze 8,5 Milliarden Dollar für den populären Kommunikationsdienst. Mehr, als Facebook und Google geboten haben. Auf den ersten Blick schwer zu verstehen, denn Skype ist bekannt für seine kostenlosen Telefongespräche. Geld verdient wird aber trotzdem: Über acht Millionen Sype-Kunden bezahlen, etwa, um reguläre Telefonapparate in aller Welt anrufen zu können – oder weil sie Premiumdienste von Skype nutzen, etwa im Büro.
Facebook geht eine Menge Partnerschaft mit Skype ein, dem beliebten Onlinedienst für den schnellen Chat zwischendurch… Die neuste Skype-Version 5.0 zeigt nun auf Wunsch auch aktuelle Statusmeldungen von Facebook-Freunden an.
Skype-Nutzer, die von Windows Vista zu Windows 7 wechseln, muss sich auf eine Änderung einstellen. Das Skype-Symbol verschwindet nicht mehr ins Systemtray unten rechts neben der Uhr, sondern nimmt in der Startleiste Platz. Mit einem Trick lässt sich es sich wieder in den Bereich neben der Uhr verkleinern.
Viele wissen es vielleicht gar nicht: Der beliebte VoiP-Dienst Skype gehörte bislang eBay. Bislang. Denn nun hat Skype für 1,9 Milliarden Dollar (kaum zu glauben) den Besitzer gewechselt. Ein Privatkonsortium hat eBay den beliebten VoiP-Dienst abgekauft.
O2 hat sich als erster deutscher Netzbetreiber dazu durchgerungen, Voice over IP offiziell zu erlauben. O2-Kunden können ab sofort Skype benutzen. Bemerkenswert! O2 hebt sich damit deutlich von der Konkurrenz ab. Die großen Player, also vor allem T-Mobile und Vodafone, gehören nun unter Druck. Andere Provider verhindern Voice over IP konsequent – oder verlangen eine Extragebühr, wenn sie VoIP freischalten.