Bislang war es bei Youtube so: Hat ein Mitglied insgesamt drei Mal gegen das Copyright verstoßen, hat Youtube den Account geschlossen. Für immer. Jetzt hat Youtube ein spezielles Schulungsvideo fertiggestellt, das jedem anschaulich erklärt, was eigentlich geht und was nicht.
Youtube ist eine der zentralen und wichtigsten Anlaufstellen im Web. Aber was war 2010 besonders populär, was wurde wann viel geschaut? In schöner Google-Zeitgeist-Tradition zeigt auch Youtube, was im vergangenen Jahr 2010 auf der Plattform los war.
Für manche ist er «YouTubes Anti-Pickel-Star», für andere längst wie ein treuer Freund, der immer gute Ratschläge auf Lager hat. Sami Slimani selber nennt sich „Herr Tutorial“. Er betreibt einen überaus erfolgreichen Youtube-Channel. Dort erklärt der quirlige Meister für Alltagsfragen beispielsweise, wie man sich vernünftig eine Krawatte bindet (den Windsor-Knoten einfach oder doppelt oder halb) oder wie er sich am Wochenende für Party und Piste stylt. Hauptzielgruppe: Gleichaltrige, die knackige Tipps brauchen, wie sie Fettnäpfchen, Körbe und andere Lebensfallen vermeiden.
YouTube und andere Videoportale sind zum Gucken da – nicht zum Herunterladen. Keines der beliebten Videoportale bietet die Möglichkeit zum Download. Kein Wunder, schließlich sollen die Nutzer auf der Seite bleiben. Mit einem pfiffigen Firefox-Plugins klappt der Download trotzdem.
Youtube ist wohl eins der populärsten und bekanntesten Internetangebote überhaupt. Wenn bei uns in Deutschland der Videodienst auch nur mal ein paar Minuten gestört ist, herrscht helle Aufregung. In der Türkei war Youtube über zwei Jahre komplett gesperrt, nicht erreichbar. Jetzt droht erneut eine Sperrung.
Es muss einem nicht alles gefallen, was man bei Youtube zu sehen bekommt – und wenn es Inhalte gibt, die gegen geltendes Recht verstoßen, so muss man gegen diese Inhalte vorgehen und gemeinsam mit Youtube versuchen, die Täter zu ermitteln. Aber Youtube komplett sperren, weil einzelne Inhalte nicht in Ordnung sind? Genau das hat die Türkei gemacht – zwei Jahre lang.
Schon seit Monaten pfeifen es die Spatzen von den Dächern: Google will Youtube zur Plattform zum Abspielen aktueller(!) Fernsehserien, Shows und sogar Kinofilme machen. Natürlich gegen Gebühr. Jetzt scheint es bald so weit zu sein.
Ein weiterer Onlinedienst, der in der Lage ist, ein Youtube-Video in ein MP3-File umzuwandeln: Dirpy erledigt diese Aufgabe schnell und zuverlässig. Was mir an Dirpy gut gefällt: Man kann hier nicht nur die Qualität des MP3 festlegen (also die Bitrate, die zur Verfügung gestellt werden soll), sondern auch den Einstieg und Ausstieg festlegen. Das ist immer dann interessant, wenn nicht das komplette Video in MP3 konvertiert werden soll.