Windows sorgt seit Vista zwar automatisch fürs Defragmentieren, wer aber lieber selbst Hand anlegen möchte, kann die Optimierung auch manuell anstoßen. Allerdings immer nur Laufwerk für Laufwerk. Was nur wenige wissen: Im Fenster „Defragmentierung“ lassen sich auch mehrere Laufwerke gleichzeitig optimieren.
Aus Sicherheitsgründen sperrt Windows Live bestimmte Dateianhänge, damit keine Schadsoftware auf den Rechner gelangt. Dateien vom Typ „.exe“ oder „.vbs“ lassen sich nicht herunterladen oder öffnen. Wer über einen guten Virenscanner verfügt und unbedingt auch gesperrte Anhänge öffnen muss, kann die Sperre aufheben.
Wenn mehrere Personen mit dem Rechner arbeiten, können diese immer nachverfolgen, woran man zuletzt gearbeitet hat. Das Office- bzw. Datei-Menü listet brav die zuletzt geöffneten Dokumente auf. Wer das nicht möchte, kann den Dokumentverlauf abschalten.
In vielen Kinos sind derzeit 3D-Filme zu sehen, wirklich innovativ ist aber etwas ganz anderes: Interaktive Filme zum Entdecken und Mitmachen. So etwas gibt es ausschließlich im Internet. Beispielsweise eine interaktive Web-Dokumentation über Künstler und Kunstprojekte in ganz Europa.
Viele Anwender kehren Outlook und anderen klassischen Mail-Clients den Rücken und verwenden ausschließlich Google Mail. Der Vorteil: Zum Mailen braucht man kein Mailprogramm mehr, sondern nur noch einen Browser. Selbst auf Tastenkürzel für die wichtigsten Befehle muss man nicht verzichten.
Nach einem Absturz merkt sich der Firefox-Browser, welche Webseiten und Tabs zum Zeitpunkt des Absturzes geöffnet waren. Beim nächsten Start bietet der Browser die „Sitzungswiederherstellung“ an, mit der sich die alte Tabkonfiguration wiederherstellen lässt. Das klappt sogar, wenn die Sitzungswiederherstellung versehentlich übersprungen wurde.
Ganz versteckt enthält der Internet Explorer einige Extra-Tools und Werkzeuge für Entwickler. Damit lassen sich zum Beispiel die HTML-Quelltexte analysieren, JavaScripts auf Fehler untersuchen oder die Ladezeiten prüfen.
Die Web-Gemeinde ist kreativ. Während Medien-Tycoon Rupert Murdoch versucht, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen und die Verantwortung für die Abhörskandale der britschen Boulevardpresse zu verweigern, haben findige Köpfe eine andere Methode entwickelt, wie sie den Murdoch-Konzern abstrafen können: Einfach nicht mehr auf den Webseiten des Medienkonzerns vorbeisurfen…