Viele Digitalkameras haben eine lästige Eigenheit: Zwischen Betätigen des Auslösers und tatsächlicher Aufnahme vergehen oft verhältnismäßig lange Zeitspannen, nicht selten eine Sekunde und mehr. Bei Porträtaufnahmen und vor allem Stillleben noch nicht weiter tragisch, bei sich bewegenden Motiven mitunter ein großes Problem.

Grund für die Trägheit: Noch bevor auf den Auslöser gedrückt wird, ist die Kamera unentwegt mit Fokussieren und Berechnen von Blende und Belichtungszeit beschäftigt. Das kostet eine Menge Rechenleistung – und auch Zeit. Besser ist deshalb, den gewünschten Bildausschnitt rechtzeitig auszuwählen und den Auslöser halb durchzudrücken. Die Kamera fokussiert nun, merkt sich die aktuellen Belichtungswerte und bleibt danach in Auslösebereitschaft. Beim Auslösen reagiert sie anschließend spontaner als sonst.