Traurig, aber wahr: Nicht immer arbeitet die eingebaute Hardware auf Anhieb einwandfrei, sondern versagt ihren Dienst oder führt nicht zum gewünschten Ergebnis. Das Problem tritt vor allem dann auf, je mehr Hardware in Ihrem Rechner eingebaut ist. Die Ursache liegt in der Natur der IBM-kompatiblen PCs: Seit der Einführung der PCs zu Beginn der achtziger Jahre wurde Erweiterungskarten nur ein bestimmtes Kontingent an freien Ressourcen (Interrupts, Speicherbereiche, DMA-Kanäle) zugebilligt.

Je mehr Karten den Computer nun bevölkern, um so knapper werden die Ressourcen. Windows XP verwendet zwar diverse Tricks, damit es möglichst gar nicht zu Konflikten kommt und mit Einführung der Plug & Play-Technik ist die konfliktfreie Konfiguration eines PCs deutlich einfacher geworden. Manchmal aber hakt die Hardware doch, und Sie müssen auf den Rat von Windows zurückgreifen.

Dass ein Hardwareproblem vorliegt, erkennen Sie sofort, wenn Sie den Geräte-Manager aufrufen. Komponenten, die nicht einwandfrei mit Windows XP zusammenarbeiten, sind mit einem kleinen Ausrufezeichen in der rechten unteren Ecke des Symbols gekennzeichnet. Um eine genaue Beschreibung des Problems zu erhalten, klicken Sie doppelt auf das Symbol. Im Feld “Gerätestatus” erfahren Sie genau, um welches Hardwareproblem es sich handelt. Klicken Sie nun auf die Schaltfläche “Problembehandlung”. Windows startet daraufhin automatisch einen Ratgeber, mit dem Sie das Problem Schritt für Schritt einkreisen können.