Das MP3-Verfahren ist – man höre und staune – keine amerikanische oder japanische Erfindung. Es wurde vom deutschen Fraunhofer-Institut entwickelt. Genau genommen ist MP3 die Abkürzung für „Mpeg Layer 3“. „Mpeg“ ist ein Kompressionsverfahren, dessen Grundzüge schon vor etwas längerer Zeit entwickelt wurden, „Layer 3“ bedeutet im Grunde nichts anderes, als dass es sich um die dritte Version dieses Verfahrens handelt. MP3 bedient sich einer Reihe von Tricks und Kniffen und ist speziell für Audiodateien entwickelt worden, um diese möglichst „klein zu kriegen“. Alles in allem spart MP3 so viel Platz, dass eine Audiodatei auf ein Zwölftel ihrer ursprünglichen Größe schrumpfen kann.

Bei MP3 haben Sie – wie bei vielen anderen Komprimierungsverfahren – die Möglichkeit, die Größe der Dateien durch Qualitätsveränderungen zu manipulieren. Grundsätzlich gilt – logischerweise: Je besser die Qualität, desto größer wird auch die MP3-Datei. Gemessen wird die Qualität dabei in kbps – diese Abkürzung steht für Kilobit per second. Eine annehmbare Qualität erzielen Sie mit Bitraten von 64 kbps, für annähernd CD-Qualität benötigen Sie eine Wiedergaberate von 128 kbps.