Computerbenutzer sollten regelmäßig die Festplatte entrümpeln, sprich: aufräumen. Windows stellt eigens für diesen Zweck das Hilfsprogramm „Defragmentierung“ zur Verfügung. Zu finden ist es in der Gruppe „Zubehör > Systemprogramme“. Einfach das zu untersuchende Laufwerk auswählen – und los geht´s. Bei der Defragmentierung werden Programme und Dateien auf der Festplatte neu ausgerichtet, so dass sie zusammen hängend gespeichert werden. Das beschleunigt das Arbeiten mit der Festplatte mitunter enorm. Achtung: Die Aufräumarbeiten können je nach Speichervolumen der Festplatte etliche Stunden dauern, also besser über Nacht durchführen.

In Einzelfällen kommt es allerdings zu Schwierigkeiten. Die Defragmentierung wird nicht beendet und beginnt wieder von vorne. Um solche Probleme zu vermeiden, unbedingt alle Bildschirmschoner deaktivieren. Auch Virenschutz-Software muss zwingend abgeschaltet werden. Ebenso Programme, die die Festplatte „beobachten“, etwa Hilfsprogramme wie die Norton Utilities. Sollte auch das nichts nützen, empfiehlt es sich, den PC im „abgesicherten Modus“ zu starten. Dazu gleich nach dem Einschalten die Taste [F8] drücken. Danach zuerst mit ScanDisk (Danträgerbereinigung) die Festplatte aufräumen und anschließend mit Defragmentierung neu organisieren.