In modernen PCs, in denen ein Prozessor des Typs „Pentium-4“ eingebaut ist, schlummern womöglich Leistungsreserven. Denn der Pentium-4 beherrscht einen bislang kaum genutzten Betriebsmodus namens „Hyperthreading“, der erstmals von Windows XP unterstützt wird. In diesem Betriebsmodus kann die CPU schneller rechnen als sonst, da auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig an Rechenaufgaben geknobelt wird. Das kommt vor allem Bildbearbeitungsprogrammen, rechenintensiver Software wie Cinema 4D oder auch so genannten „Encodern“, die Videodateien erzeugen zugute.

Das Problem: Um keine Schwierigkeiten zu verursachen, ist der Hyperthreading-Modus meist von Hause aus abgeschaltet. Im BIOS des Rechners lässt sich der versteckte Turbolader meist aktivieren. Dazu nach dem Einschalten des Rechners das BIOS-Menü aktivieren, in der Regel durch Betätigen einer Taste wie [Entf] (welche genau, das steht auf dem Bildschirm). Danach in den Menümodus „Advanced“ wechseln, manchmal auch „Advanced BIOS Features“ oder „Advanced Chipset features“ getauft. Dort nach einer Option „Hyperthreading“ suchen und diese ggf. einschalten. Aber nur, wenn der PC mit Windows XP betrieben wird.