foto8.jpgT-Mobile vermeldet rund zwei Monate nach dem Verkaufsstart des iPhone rund 70.000 (offiziell) verkaufte iPhones in Deutschland – und verbucht das als Erfolg. Nicht zuletzt, weil man als T-Mobile mit den iPhone-Kunden mehr verdiene. iPhone-Kunden haben wohl eine 3fach höhere Datennutzung als gewöhnliche T-Mobile-Kunden. Gut, das mag man glauben, denn zum einen macht es wirklich Spaß, mit dem iPhone Webseiten abzurufen und E-Mails auszutauschen. Zum anderen hat man als iPhone-Kunde eine Datenflatrate. Also: Was soll es dann noch für eine Rolle spielen? 😉

Aber 70.000 iPhone-Geräte, das ist wenig. In den USA sieht man praktisch ständig irgend jemand mit dem iPhone telefonieren. Hier in Deutschland nicht. In Frankreich hat France Télécom innerhalb von vier Wochen 70.000 Geräte verkauft. Allerdings sind die französischen iPhones auch ohne Vertragsbindung. Nein, liebe T-Mobile: Ein Erfolg ist das nun wirklich nicht. Jedenfalls keiner, auf den man besonders stolz sein kann. Und während sich T-Mobile vielleicht wirklich noch freuen kann, wegen Aufmerksamkeit, Imagegewinn und einigen neuen Kunden, so ist Apple der große Verlierer. Apple könnte viel mehr Geräte absetzen, wenn es nicht diese albern, lästige und völlig unnötige Bindung an einen Provider gäbe.

1 Antwort

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  1. 70.000 iPhones in Deutschland verkauft…

    Gerade meldet die Deutsche Telekom, dass sie seit dem 28. November 2007 in Deutschland 70.000 Apple iPhones absetzen konnte. Als exklusiver Vertriebspartner heißt das: 70.000 iPhones gibt es in Deutschland.
    Das ist wenig wenn man bedenkt, dass Apple i…

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